An einem Wochenende Mitte März nähte Ines Baumert die ersten 100 Mundschutzmasken, die an die ehrenamtlichen Helfer in der Gemeinde während der Coronakrise verteilt wurden, und initiierte damit eine große Nähaktion. Vorsichtig hatte sie zu Beginn des Nähprojektes formuliert, es könnten mehrere Tausend werden. Dass der Bedarf nach nur kurzer Zeit so groß werden würde, damit hatte Ines Baumert jedoch nicht gerechnet.

Mit Stolz können nun 55 ehrenamtliche Näherinnen auf ein Gesamtwerk von fast 14.000 Masken blicken. „Endlich ist es geschafft“, blickt Ines Baumert auf eine Zeit mit viel Fleiß zurück. Ihre Nähmaschine wird jetzt wieder weggeräumt, denn die Nähaktion wurde fürs Erste beendet.

Masken wurden kostenlos verteilt

Die Rathausmitarbeiterinnen Sabine Gertis, Tamara Fortenbach und Nadine Graf koordinierten die gesamte Nähaktion, inklusive der Produktion und dem Verteilen in der Gemeinde. Erzieherinnen der kommunalen Kindergärten unterstützten beim Nähen und Verpacken der Masken.

„Das war eine schöne Hilfsaktion“, blickt Ines Baumert am Ende dankbar zurück. Mit Kleinigkeiten habe man in einer sehr schwierigen Phase der Coronakrise Großes erreichen können. Mit den Näharbeiten habe sich so manch eine Mitstreiterin auch ein wenig von den Nöten der Krise ablenken können.

Mit diesen ersten von Ines Baumert genähten Masken startete eine große Hilfsaktion mit vielen Ehrenamtlichen in Rielasingen-Worblingen.
Mit diesen ersten von Ines Baumert genähten Masken startete eine große Hilfsaktion mit vielen Ehrenamtlichen in Rielasingen-Worblingen. | Bild: Privat

Wenn diese selbst genähten Masken auch weder geprüft noch zertifiziert waren, erreichten die fleißigen Näherinnen damit etwas Großartiges. Dank Sponsoren war es möglich geworden, insgesamt 13.900 Masken zu fertigen, die in örtlichen Geschäften an deren Kunden kostenlos verteilt wurden.

Ebenso wurden das Pflegezentrum St. Verena, die Handwerksbetriebe in der Gemeinde, die Restaurants, Hotels und Imbissbetriebe sowie alle Frisörgeschäfte und alle Gemeindeeinrichtungen damit ausgestattet. Sogar nach Frankreich, in die Partnergemeinde Nogent-sur-Seine, wurden welche per Post versendet.

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