Matthias Brüx ist am Sonntag in einem feierlichen Gottesdienst als Dirigent des Kirchenchores St. Bartholomäus verabschiedet worden. 27 Jahre hatte er dieses Amt inne, und in dieser Zeit mit dem Kirchenchor unzählige Gottesdienste und kirchliche Veranstaltungen mitgestaltet.

„Heute heißt es Abschied nehmen und Danke sagen für die schöne gemeinsame Zeit“, so Renate Ibrahimpasic, Mitglied des Kirchenchores und des Gemeindeteams, bei der offiziellen Verabschiedung. Matthias Brüx habe den Chor geprägt und die Sänger und Sängerinnen immer wieder mit der Auswahl der Liedstücke und einer Stimmbildung neu gefordert.

Felicitas Altmann ist neue Chorleiterin

Trotz des Abschiedes blicke man positiv in die Zukunft. Denn die Organistin Felicitas Altmann wird den Chor künftig leiten. Und als Kirchenchor wolle man die Gottesdienste weiterhin musikalisch umrahmen. Um das Fortbestehen gewährleisten zu können, benötige es auch in diesem Chor neue Sangeswillige. Wer Interesse habe, solle einfach mal an einem Donnerstagabend ab 20 Uhr eine Probe in Rielasingens Unterkirche besuchen, lud Renate Ibrahimpasic die Besucher des Gottesdienstes ein.

Matthias Brüx begleitet als Chorleiter zum letzten Mal den Kirchenchor St. Bartholomäus.
Matthias Brüx begleitet als Chorleiter zum letzten Mal den Kirchenchor St. Bartholomäus. | Bild: Sandra Bossenmaier

Pfarrer Arthur Steidle verglich Matthias Brüx in seiner Predigt mit einem guten Hirten. „Menschen, die vorne dran stehen, brauchen wir immer wieder“, so der Geistliche. In den vier gemeinsamen Jahren habe er Brüx als sehr netten und freundlichen Chorleiter kennen gelernt. „Sein Herz ist offen für die wunderbare Sache Gottes“, so Pfarrer Steidle. Und realistisch gesehen würden Kirchenmusiker immer mehr leisten als sie dafür erhalten würden.

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In diesem Zusammenhang dankte Steidle auch den Chormitgliedern, die in der Freizeit ihre Stimme einbringen. Er forderte die Gottesdienstbesucher dazu auf, ihren Dank an Matthias Brüx und alle Ehrenamtlichen im Dienst der Kirche in das gemeinsame Gebet mit aufzunehmen und dabei auch an die Opfer der Hitzewelle und der Flutkatastrophe zu denken.