Die Wahlbeteiligung in der Doppelgemeinde war hoch, das freute auch Bürgermeister Ralf Baumert. Insgesamt wahlberechtigt waren in Rielasingen-Worblingen rund 8800 Menschen, etwa 75 Prozent davon haben gewählt. Der Anteil der Briefwähler lag dabei bei ungefähr 50 Prozent. „In unserer Gemeinde ist die CDU noch immer die stärkste Kraft, doch die Verluste schmerzen“, nimmt Volkmar Brielmann, Fraktionsvorsitzender der CDU im Gemeinderat am Abend Stellung zu den Ergebnissen.

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Für Jana Akyildiz von den Grünen sind die aktuellen Zahlen der Grünen als Aufschwung zu werten, insbesondere im Vergleich zur letzten Bundestagswahl vor vier Jahren. Allerdings ist das aktuelle Ergebnis ihrer Meinung nach nicht ausreichend. Besonders in der Gemeinde habe man sich mehr Stimmen erhofft. „Es ist uns aufgefallen, dass viele Wähler auch das gute Wahlplakat wahrnehmen und damit waren wir nicht ausreichend ausgestattet“, findet die Grünen-Gemeinderätin. Dies könnte ein Grund dafür sein, nicht mehr Stimmen erhalten zu haben. „Wir konnten den Abwärtstrend der SPD auch in Rielasingen-Worblingen stoppen und legten sogar noch ein paar Punkte dazu“, freut sich Karlheinz Möhrle, Fraktionsvorsitzender der SPD im Gemeinderat am Abend nach Bekanntwerden der Ergebnisse. Wichtig sei, dass die Menschen wählen gehen, deshalb freut auch er sich über die hohe Wahlbeteiligung in der Gemeinde.