Für die Zuschauer und Fans des 1. FC Rielasingen-Arlen wird es bald überdachte Sitzplätze und freie Sicht auf spannende Fußballspiele geben. Seit Kurzem steht am Kunstrasenplatz auf der Talwiese eine neue Zuschauertribüne. Seit dem Aufstieg des Vereines in die Oberliga Baden-Württemberg wurde diese dringend nötig. Denn bisher gab es am Hauptspielfeld weder Sitzplätze noch Umkleide- und Sanitärräume.

Es hat etwas länger gedauert als ursprünglich gedacht und noch fehlt das Dach der Tribüne, außerdem sind die Bauten nicht abgenommen. Wenn alles gut geht, könnte die Tribüne demnächst fertig und abgenommen sein, schätzt Oliver Ley, Vorstandsmitglied des 1. FC Rielasingen-Arlen und zuständig für dessen Marketing. Pünktlich zum Anpfiff in die Runde 2020/2021 der Fußball-Oberliga Baden-Württemberg am 22. August wäre dann die Tribüne nutzbar.

Die neue Tribüne des 1. FC Rielasingen-Arlen bietet den Besuchern am Kunstrasenspielfeld der Talwiese viel Komfort.
Die neue Tribüne des 1. FC Rielasingen-Arlen bietet den Besuchern am Kunstrasenspielfeld der Talwiese viel Komfort.

Aus heutiger Sicht bietet sie Platz für zumindest 67 Personen. Denn Corona und die aktuellen Verordnungen des Landes Baden-Württemberg lassen nicht mehr Zuschauer zu. Gäbe es keine Corona-Pandemie, könnten abhängig von der Bestuhlung zwischen 260 und 288 Menschen Platz darauf finden, um den Oberligisten und dessen Gäste anzufeuern.

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18 Meter lang und sieben Meter tief ist das neue Konstrukt. Darunter befinden sich Lagermöglichkeiten und dahinter eine öffentliche Toilettenanlage für die Besucher sowie eine behindertengerechte Toilette, Umkleidekabinen und Sanitärräume für die Fußball- und Turnvereine Rielasingen und Arlen. Diese Räume können auch von den Schulen genutzt werden.

Tribüne und Gebäude können versetzt werden

Die Tribüne wurde aus einer demontierbaren Stahlrohrkonstruktion errichtet, die dazugehörenden Gebäude in einer Modulbauweise. So könnte alles versetzt werden, sollte dies erforderlich werden. Lediglich die Fundamente müssten an einer neuen Stelle auch wieder neu gemacht werden. Die Kosten für den Komplex belaufen sich auf 600.000 Euro. Die Gemeinde bezuschusste ihn mit 250.000 Euro.

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