Rielasingen-Worblingen – Birgit Steiner freut sich sehr auf die 13. Lehrstellenbörse, die die Ten-Brink-Schule in Zusammenarbeit mit dem Handel- und Gewerbeverein veranstaltet. Es ist das erste Mal, dass sich die neue Schulleiterin, die seit September die Nachfolgerin von Werner Metzger ist, in die Organisation einbringt: "Die Jobbörse ist ein wichtiges Element der Berufsorientierung", sagt sie.

Dass diese an der Ten-Brink-Schule einen hohen Stellenwert einnimmt, war für sie ein Bewerbungsgrund, als ihr Vorgänger in den Ruhestand ging. Sie möchte, wie sie betont, eine Schule leiten mit guten Abschlüssen der Schüler und hervorragenden Anschlüssen an den nächsten Lebensabschnitt – ob es nun der Eintritt in eine Lehre ist oder der Besuch einer weiterführenden Schule.

Schule betont die Berufsorientierung

Das Profil der Schule will sie auch weiter in diese Richtung stärken. Der Bildungsplan für die Gemeinschaftsschule macht ihr dies leichter. Nach dessen Leitlinien sei die Berufsorientierung wieder von größerer Bedeutung, sagt der Berufsorientierungsschulbeauftragte Daniel Weisser.

Als neues Fach wurde zum Beispiel für die Siebt- und Achtklässler Wirtschafts-, Berufs- und Studienorientierung eingeführt. Und die Berufspraktika starten hier wie in der Werkschule in der 8. Klassenstufe – und damit ein Jahr früher als in der Realschule. Alle drei Schularten sind im Augenblick noch an der Ten-Brink-Schule vertreten.

Kontakte für Praktika und Ausbildungsplätze

Praktika seien immens wichtig, findet der Vorsitzende des Handel- und Gewerbevereins, Michael Pätzholz, dessen Betrieb ein Bildungspartner der Schule ist. "Je mehr Praktika, desto besser. Hauptsache man findet den richtigen Beruf". Er hat jährlich mehrere Praktikanten, die den Kontakt zu ihm auf der Jobbörse knüpfen. Aber nicht nur Praktikumsstellen lassen sich auf der Jobbörse finden. Der eine oder andere Schüler findet hier auch einen Ausbildungsplatz.

Auch bei der 13. Jobbörse machen die großen Industriebetriebe der Region mit, eine ganze Reihe Gewerbebetriebe, Dienstleister, und auch die Industrie- und Handelskammer und die Handwerkskammer sind vor Ort. Für sie ist die Börse eine gute Möglichkeit der Nachwuchs-Gewinnung und eine willkommene, kostenlose Werbeplattform – auf Standgebühren verzichten die Veranstalter.

Auch Schüler anderer Häuser sind willkommen

Viele Firmen bringen ihre Azubis mit. Diese werden mit den 240 Schülern der 8., 9., und 10. Klassen über die Berufe sprechen – auf Augenhöhe mit den jungen Leuten fällt das den Schülern leichter. Die Schule hofft auch, dass möglichst viele Eltern mit dabei sind. Gerade bei der Berufsfindung sei deren Rückenstärkung für die Kinder enorm wichtig, so Steiner.

Die Börse steht nicht nur den Ten-Brinklern offen, sondern allen Interessierten. Der Gewerbeverein begrüßt auch stets immer Schüler anderer Einrichtungen.