Arnt Meyer ist Zauberer Piccolo. Aber wie kam es dazu, dass er heute ein Zauberer ist? Von dem Tag, als er seine magischen Kräfte zum ersten Mal bemerkte, erzählte der Zauberer beim Ferienprogramm der Gemeinde.

Auch viele Kinder haben Zauberkräfte

Ein zauberhaftes Publikum aus rund 40 Kindern hatte sich im Jugendzentrum Juca 60 versammelt, um der Vorstellung des Zauberers beizuwohnen. Etliche davon konnten dem Zauberer assistieren und dabei überraschenderweise selbst zaubern. Max Breinlinger aus Rielasingen besitzt einen Zauberkasten und übt mit diesem zu Hause Zaubertricks ein. Diese Erfahrung scheint ihm nützlich gewesen zu sein: Er verwandelte das Rot einer verrücktspielenden Ampel in einen kleinen Fußball.

Wie Arnt Meyer zaubern lernt

Der erste Tag als Zauberer war für Arnt Meyer vom Morgen bis zum Abend turbulent und sehr ereignisreich. Von seinen Zauberkräften hatte er bisher noch nicht gewusst und konnte diese noch nicht gezielt einsetzen. Das Frühstücksei verschwand und fand sich als Spiegelei auf dem Teller wieder. Alles, was Arnt Meyer an diesem ersten Tag als Zauberer Piccolo anfasste, wurde verzaubert. Nichts ging seinen gewohnten Gang. Nach der Aufregung mit dem Frühstücksei spielte der Zebrastreifen auf der Straße verrückt und das Rot einer Ampel ärgerte Meyer. Immer wieder war es an einer anderen Stelle. Wundersames geschah mit Spielkarten, Wasserflaschen, sogar das Wetter machte eigenartige Dinge. "Kann es sein, dass ich zaubern kann?", fragte sich Meyer damals.

Wie ein Regenbogen auf den Regenschirm kommt

Während der Erzählung verzauberte Piccolo sein junges Publikum. Er entführte mit Tricks und einer lebhaften Erzählung in das Reich der Magie. Die Kinder staunten, und verfolgten fasziniert die Vorführung. Der Zauberer verriet den Kindern ein Geheimnis. Wenn man am Himmel einen Regenbogen sähe, müsse man diesen mit der Spitze eines schwarzen Regenschirms erwischen, dann hätte man einen regenbogenfarbenen Schirm.