Die Gemeinde Rielasingen-Worblingen kann stolz auf sich sein. Mit dem Abschluss der Umbaumaßnahmen am sogenannten Gebäude B der Ten Brink-Schule – dem früheren Realschultrakt – ist nun die Generalsanierung der Lehreinrichtung abgeschlossen. Mehr als zehn Millionen Euro sind in den vergangenen sechs Jahren in diese große Maßnahme geflossen. 2,2 Millionen davon nun zuletzt in die Sanierung des Flügels B.

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Die Schulleiterin Birgit Steiner wertete während des kleinen Festakts im Rahmen ihrer Dankesworte an alle Beteiligten die großen Investitionen als Wertschätzung für die Schule und für die pädagogische Arbeit, die hier geleistet werde. Ein Schmuckstück sei der Trakt B geworden. Er biete Raum für das Lernen und die Weiterentwicklung. So sieht das auch Bürgermeister Ralf Baumert: Die Schule sei nun auf Jahre hinaus für die Zukunft gerüstet. Wieder in Betrieb ist der Trakt seit Schuljahresbeginn.

Der ehemalige Realschultrakt B der Ten-Brink-Schule ist brandschutz-und sicherheitstechnisch auf Vordermann gebracht worden.
Der ehemalige Realschultrakt B der Ten-Brink-Schule ist brandschutz-und sicherheitstechnisch auf Vordermann gebracht worden. | Bild: Ingeborg Meier

Die Bauzeit, während der die Schüler in Containern unterrichtet wurden, betrug nur zehn Monate. Für die Hauptplanung und Abwicklung zeichnet das Bauamt der Gemeinde unter der Federführung von Ralf Ebenslander verantwortlich.. Baumert lobte die Zusammenarbeit mit den Fachbüros und den meist in der Region ansässigen Handwerksbetrieben, und das Engagement von Steiner und ihrem Stellvertreter Christian Keller.

Schwerpunkt der Baumaßnahmen war die Sicherheitstechnische- und Brandschutzertüchtigung: Zwei Fluchttreppentürme wurden angebaut, das Treppenhaus mit Notausgängen versehen und neu verglast, Brandmeldeanlagen eingebaut. Die Elektro-Installation und die Beleuchtung wurden komplett erneuert, Lüftungsgeräte in allen Räumen eingebaut und Akustikdecken eingezogen. Bis auf die Böden und die Fenster wurde in den Unterrichtsräumen alles auf Vordermann gebracht. Zu den Kosten haben Bund und Land gute 900 000 Euro beigetragen.