Herr Busshart, seit ein paar Wochen sind Sie der erste Vorsitzende des Musikvereines Rielasingen-Arlen, wie fühlen Sie sich zwischenzeitlich in Ihrem Amt?

Wir hatten am 23. März dieses Jahres unsere Jahreshauptversammlung. An dieser wurde ich zum Vorsitzenden gewählt. Ich habe das Amt von Bernd Martin übernommen, der sich nach 20 Jahren Kassier und dann folgenden sechs Jahren als erster Vorsitzender aus der Vorstandschaft zurückgezogen hat. Natürlich ist so ein Amt in einem Verein mit 65 aktiven Mitgliedern eine große Herausforderung. Allerdings werde ich von allen großartig unterstützt, so dass ich alles gut meistern kann. Dabei möchte ich vor allem Bernd Martin für die reibungslose Übergabe und seine weitere Unterstützung danken.

Und schon steht in Ihrer noch jungen Amtszeit ein großes Ereignis bevor: Der Blasmusikverband Hegau-Bodensee, in dem auch der Musikverein Rielasingen-Arlen Mitglied ist, feierte sein 125-jähriges Bestehen mit einem großen Verbandsmusikfest in Singen. In welcher Form wollte sich der Musikverein Rielasingen-Arlen daran beteiligen?

Am Sonntag gab es um 10 Uhr in Singen auf dem Rathausplatz einen ökumenischen Gottesdienst mit Pfarrer Jörg Lichtenberg von der katholischen Seelsorgeeinheit Singen und Pfarrerin Andrea Fink von der evangelischen Luthergemeinde Singen. Wir, die Mitglieder des Musikvereines Rielasingen-Arlen durften zusammen mit einem 100-köpfigen Projektchor den Gottesdienst musikalisch begleiten. Dieser Projektchor wurde von Ekkehard Halmer ins Leben gerufen und für diesen Anlass gegründet. Mitsingen durften auch Singens Oberbürgermeister Bernd Häusler und Singens Bürgermeisterin Ute Seifried.

Wie bereitet man sich auf einen solchen Tag vor?

Anfang des Jahres kam der Koordinator und Organisator des Gottesdienstes Roland Matt mit der Bitte auf uns zu, den Festgottesdienst musikalisch zu begleiten. Die musikalischen Leiter hatten gemeinsam die Musikstücke herausgesucht. Zusammen mit unserem Dirigenten Helmut Matt haben wir uns seitdem mit vielen Proben intensiv darauf vorbereitet. Am Ende der Vorbereitungszeit hatten wir noch zwei Gesamtproben mit dem Chor in der Scheffelhalle.

Auf was freuen sich die teilnehmenden Musiker Ihrer Meinung nach besonders?

Natürlich ist es immer eine besondere Herausforderung zusammen mit einem großen Chor zu musizieren, aber gerade dies macht den Reiz aus. Das gemeinsame Miteinander von Gesang und Instrumenten bereitet allen große Freude. Aber auch die Begegnungen am gesamten Wochenende mit vielen verschiedenen Vereinen sorgen für große Vorfreude.

Welche musikalische Ausbildung haben Sie bisher genossen?

Im Grundschulalter begann ich mit Blockflötenunterricht. An der Musikschule westlicher Hegau erlernte ich später ein Bariton zu spielen. Seit ungefähr einem Jahr spiele ich Tuba. Seit elf Jahren bin ich Mitglied im Musikverein Rielasingen-Arlen.