"Dies ermöglicht der Projektgemeinschaft, ihre Planungsarbeiten auf kommunaler Ebene vorzubereiten", kündigt Schenk an, dass nun zeitnah der über die letzten zwei Jahre erarbeitete Umweltverträglichkeitsbericht beim Kanton zur Vorprüfung eingereicht werden soll. Im Anschluss wolle die Projektgemeinschaft Hemishofen ersuchen, die Nutzungsplanungsänderung an die Hand zu nehmen.

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Inhalt der Richtplananpassung sei auch die Festsetzung des Chroobachs als Standort für Windenergie gewesen. "Die Projektgemeinschaft begrüsst den Entscheid außerordentlich", betont deren Sprecher Patrick Schenk laut Mitteilung. Der Kantonsrat habe die Grundlage gelegt, Schritte hinsichtlich der kommunalen Nutzungsplanungsänderung in der Standortgemeinde Hemishofen vorzubereiten.

"Der Beschluss zeigt, dass der Kantonsrat der Nutzung des Windenergiepotentials im Kanton positiv gegenübersteht", bewertet SH-Power-Chef Hagen Pöhnert die Entscheidung positiv. Thomas Fischer, Chef der EKS, sieht es ebenso: „Die Debatte zeigt, dass eine aktive Auseinandersetzung mit der dezentralen Stromversorgung der Zukunft wichtig ist. Es ist weiterhin eine offene und faktenbasierte Interessenabwägung zum Projekt notwendig“, betont er.