Zufriedene Gesichter rief der Haushaltszwischenbericht vor, den die Kämmererin Verena Manuth dem Gemeinderat erläuterte. Danach ergibt sich im Verwaltungshaushalt eine Ergebnisverbesserung von 625 000 Euro, die dem Vermögenshaushalt zugeführt werden sollen. Dort steht dann mit einer voraussichtlichen Gesamtzuführung von 4,35 Millionen Euro ein um 1,25 Millionen Euro besseres Ergebnis zu erwarten. Nach dem derzeitigen Stand können den Rücklagen 3,25 Millionen Euro zugeführt werden. Insgesamt, so die Prognose, hat die Aachtalgemeinde dann zum Jahresende 2019 knapp 13 Millionen Euro auf der hohen Kante. Eine der wesentlichen Mehreinnahmen, die zu dieser Verbesserung im Vergleich zum Haushaltsansatz führen, ist eine um eine halbe Million höhere Gewerbesteuer-Einnahme. Zum Tragen kommt hier gerade das Jahr 2017. Zur Zeit scheint die Konjunktur nun aber ihren Gipfel erreicht zu haben. Weil die Steuereinnahmen bei Land und Bund nicht mehr so sprudelten, könne die Gemeinde bei den Schlüsselzuweisungen nicht mehr mit steigenden Kopf-Beiträgen rechnen, so Manuth.