Thomas und Kathleen Söder wollen der Schönheit einen neuen Raum geben. "Das Planen und der Ausbau des Injoy ist für uns kein Stress, sondern vielmehr ein Hobby", sagt Kathleen Söder, die Frau von Thomas Söder und Personalleiterin im Fitness-Studio. Sie hatten die Idee anzubauen, um zum Beispiel eine neue Beautylounge in das Fitness-Studio zu integrieren. Hierbei soll die Schönheit im Fokus stehen, von Anti-Aging Maßnahmen über Kosmetik bis zu Wellness. Das alles sind Maßnahmen, die dabei helfen sollen, die Haut und das Äußere jünger erscheinen zu lassen.

Das Gebäude soll aber nicht nur durch die besagte Beautylounge erweitert werden, sondern es soll außerdem eine doppelt so große Trainingsfläche entstehen, erklärt Architekt Günther Limberger, der das Bauprojekt leitet. Dabei sollen die bestehenden Parkplätze hinter dem Gebäude überbaut werden und darauf ein Areal von rund 852 Quadratmeter Trainingsfläche entstehen. "Die größte Trainingsfläche in der gesamten Region", ist Thomas Söder stolz. Das derzeitige Gebäude besitzt eine Gesamtfläche von 2000 Quadratmeter, dass neue Gebäude soll dann insgesamt 3100 Quadratmeter groß sein.

Der Umbau steht unter dem Namen "Injoy 3.1 Reloaded" und soll ungefähr im Mai bis Juni beginnen. Die Kosten werden auf ungefähr zwei Millionen Euro geschätzt, so Limberger. Das Konzept hinter dem Ganzen sei, laut Limberger Ökologie und Fitness. Limberger erklärt, dass das Gebäude ein sogenanntes Passivhaus sei. Es habe einen besonders niedrigen Energieverbrauch und dadurch spare man auf lange Sicht betrachtet Energiekosten in Höhe von 700 000 Euro. Zu diesem Zweck will Limberger das Gebäude unter anderem auch mit einer Photovoltaik-Anlage ausstatten. Dadurch, dass die Trainingsfläche größer wird, entstehen auch zwischen vier und acht neue Arbeitsplätze, so Thomas Söder. Bereits jetzt hat das Studio mehr als 36 Arbeitsplätze und über 2000 Mitglieder: Söder will mit dem Projekt die Schwelle zu 3000 Mitglieder erreichen.