Hinter einer guten Integrationsarbeit verbergen sich vielseitige Aufgaben. In Rielasingen-Worblingen gibt es dafür seit Kurzem ein Integrationsteam, bestehend aus zwei Mitarbeiterinnen der Arbeiterwohlfahrt, Kreisverband Konstanz (Awo), und der Flüchtlings- und Integrationsbeauftragten der Gemeinde. Die Strukturen sind organisiert, die Zuständigkeitsbereiche für die anfallenden Aufgaben klar aufgeteilt.

Erstmal für die nächsten zwei Jahre kümmern sich die hauptamtlichen Integrationsmanagerinnen Franziska Menzel und Maria Zagorowski um die Eingliederung von geflüchteten Menschen. Sie kümmern sich um alles, was die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben erfordert, wie beispielsweise der richtige Umgang mit Behörden oder Beratungen und Hilfestellungen beim Ausfüllen von Formularen wie auch um finanzielle Angelegenheiten. Bezahlt werden die Integrationsmanagerinnen vom Land Baden-Württemberg, die Awo fungiert als Anstellungsträger.

Zusammenarbeit mit dem Unterstützerkreis ist eine wichtige Aufgabe

Gemeinsam mit Anja Marosits, der Flüchtlings- und Integrationsbeauftragten in der Gemeinde, bilden die erfahrenen Sozialarbeiterinnen das Integrationsteam. "Eine Zusammenarbeit aller ist gewinnbringend und wichtig für einen gelungenen Integrationsprozess", so Marosits bei einer Vorstellung des Integrationsteams. Marosits fungiert als zentrale Anlauf- und Koordinierungsstelle.

Ein wichtiges Tätigkeitsfeld ist, den Unterstützerkreis Flüchtlingshilfe Rielasingen-Worblingen (UFRW) zu unterstützen und zu begleiten. "Nur ehrenamtliche Paten können eine enge persönliche Bindung zu den betreuten Flüchtlingen aufbauen", erklärt sie die wertvolle Arbeit der Paten in der Integrationsarbeit. Diese emotionale Grundlage, von den Flüchtlingspaten geschaffen, sei wichtig für eine gelungene Integration.

Anlaufstelle in der Hegaustraße 60

Jeder in der Gemeinde lebende Geflüchtete hat die Möglichkeit, mit den Integrationsmanagerinnen Kontakt zu festen Sprechzeiten im Juca 60 in der Hegaustraße 60 in Rielasingen-Worblingen aufzunehmen.