Bereits vor etlichen Jahren war in einem Marketingprozess die Idee entstanden, die idyllisch gelegene Inselspitze zwischen Aachkanal und Aach aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken. Der damalige Berater hatte empfohlen, auf diesem Fleckchen Grün an der Aach etwas zu veranstalten. Als dann endlich im vergangenen Jahr Christine Neu die Idee eines Walking Dinners dort erfolgreich umsetzte, hatte sie die Unterstützung der Gemeinde auf ihrer Seite. „Ein tolles Fest in idyllischer Lage entlang der Aach„, lautet heute das Lob des Bürgermeister Ralf Baumert.

Auto soll zu Hause bleiben

Nach der gelungenen letztjährigen Premiere gab es auch in diesem Jahr ein Walking Dinner an der Aach. Gefeiert wurde an einem lauen Sommerabend in einer zwanglosen Atmosphäre entlang des Skulpturenweges. Das bewährte Konzept wurde beibehalten. Wobei die Ideenträgerin Neu den Namen des Walking Dinners der Situation angepasst folgendermaßen interpretiert: Man walkt zur Aach und das Auto bleibt zu Hause stehen. An der Aach walkt man dann von Stand zu Stand und verbringt einen schönen Abend.

Gastronomen arbeiten zusammen

Eine Besonderheit an dieser Veranstaltung ist die harmonierende Zusammenarbeit der örtlichen Gastronomen. Diese präsentierten sich an verschiedenen Ständen, jeder bot etwas ganz Besonderes an. Diese kulinarischen Leckereien wichen dabei stark von dem ab, was es sonst üblicherweise auf Festen gibt. Currywurst mit Pommes suchte man vergeblich, stattdessen fand man vielerlei Spezialitäten vom Wild, bayrische Hotdogs, leckere Wraps oder Spezialburger und was Süßes als Dessert.

Künstlerin stellt ihre Plastik vor

„Eine tolle Idee“, lautete das Lob der Künstlerin Martina Lauinger, die dieses Fest zum ersten Mal besuchte. Sie war eine der Teilnehmerinnen der Führung entlang des Skulpturenweges mit Christine Neu als Führerin. Die Künstlerin konnte dabei ihre Plastik vorstellen. Für die Musik sorgten das Klezmer Trio, das Duo OK und die Wachenheim Chansons.