Der Ball rollt nach der Winterpause am Sonntag wieder auf dem Sportgelände Talwiese. Der Fußball-Verbandsligist 1. FC Rielasingen-Arlen will nicht nur sportlich aufsteigen, sondern auch seine Infrastruktur entscheidend verbessern.

Dies soll vor allem durch eine neue Tribüne gelingen. "Wir arbeiten fieberhaft an zwei Lösungen und hoffen auf eine möglichst zeitnahe Umsetzung", schildert Oliver Ley, der seit den Neuwahlen Anfang des Jahres zusammen mit Andras Dietrich und Oliver Hennemann die Vorstandschaft als Dreigestirn führt. Als Präsident zieht sich der frühere Vorsitzender, Peter Dreide, aus dem operativen Geschäft zurück.

Maroder Rasen auf dem Hauptplatz

"Nach dem jetzigen Stand soll die Tribüne am Kunstrasenplatz installiert werden. Der Boden des Hauptspielfelds war marode und deshalb die Verletzungsgefahr sehr groß. Wir mussten im November die Notbremse ziehen und die Spiele auf den gegenüberliegenden Kunstrasen verlegen", berichtet Ley.

Die Gemeinde habe inzwischen Sanierungsarbeiten auf dem Hauptplatz ausgeführt. Wann dort aber wieder gespielt werden könne, sei derzeit nicht absehbar.

Bei der Finanzierung der Tribüne beteiligen sich laut Ley der Verein, vor allem über die Einnahmen aus dem DFB-Pokalspiel gegen Borussia Dortmund im August 2017, der Badische Sportbund, der Hersteller und die Gemeinde Rielasingen-Worblingen. Die sorge für die nötigen sanitären Einrichtungen. "Wir sind der Gemeinde für die starke Unterstützung sehr dankbar", erklärt Ley.

Das Ziel Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg bleibe weiterhin fest im Blick, betont Ley. Dies sei auch finanziell zu verkraften, da die Fahrten zu den Auswärtsspielen nicht viel weiter seien als in der Verbandsliga. "Wir können auf zahlreiche Sponsoren zählen, viele aus dem eigenen Ort, sind aber weiter bemüht, neue Geldgeber hinzuzugewinnen", so Ley.

Geschäftsstelle wird eingerichtet

In ein paar Wochen soll auch die neue Geschäftsstelle eröffnet werden. "Ich freue mich auf meine ehrenamtliche Aufgabe, die Geschäftsstelle zu leiten", sagt Christine Dreide.

"Wir werden mindestens einen Tag pro Woche öffnen, wollen aber die Zeiten noch bekannt geben", erklärt die Frau des Präsidenten, die es federführend mit einem immensen Arbeitsaufwand geschafft hatte, dass der 1. FC Rielasingen-Arlen beim Pokalspiel gegen Dortmund mit etwa 24 000 Zuschauern das Schwarzwald-Stadion in Freiburg füllen konnte. Gefühlt war der halbe Hegau dorthin gereist.

SÜDKURIER als Medienpartner

Der SÜDKURIER unterstützt als Medienpartner die großen sportlichen Ambitionen und den Ehrgeiz des Vereins, den Besuchern viel zu bieten. Die strömen zahlreich zu den Heimspielen des 1. FC Rielasingen-Arlen und werden meist durch Siege und viele Tore belohnt.

Als Gegenleistung erhält das Medienhaus eine publikumswirksame Werbung im Stadion-Magazin und die Möglichkeit, mit Vertriebsständen auf der so stark frequentierten Talwiese – es kamen einige Mal um die eintausend Zuschauer – aufzuschlagen.

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Es herrscht eine große Verbundenheit vieler Bürger und Inhaber von Geschäften mit dem 1. FC Rielasingen-Arlen, wie sich bei Heimspielen deutlich feststellen lässt. "Es gibt eine hohe Identifikation bei unseren Lesern aus dem Hegau mit dem Verein, deshalb war es uns wichtig, den Verein im Rahmen unserer Medienpartnerschaft mit einer motivationsfördernden Maßnahme zu unterstützen.

Die Partnerschaft ist im Herbst im Zuge der SÜDKURIER-Aktionswochen im Hegau entstanden. Es freut uns, dass diese Früchte trägt und wir drücken dem 1. FC Rielasingen-Arlen weiterhin kräftig die Daumen im Kampf um die Meisterschaft", erklärt Rina Sefa von der SÜDKURIER-Abteilung Vertrieb, die das Medien-Projekt betreut.