Wie die Freiwillige Feuerwehr Reichenau in einer Pressemitteilung mitteilt, waren die vier Wassersportler mit ihrem Boot etwa 300 Meter nordöstlich vom Ufer des Reichenauer Standbades entfernt, als der Bootseigner das Feuer im Motorraum bemerkte. Mit einem bordeigenen Pulverlöscher bekämpfte die Besatzung die Flammen.

Feuerwehren aus Konstanz und Radolfzell mit alarmiert

Als dieser Feuerlöscher komplett geleert war, schloss der Fahrer die Luke zum Motorraum und die Freiwillige Feuerwehr Reichenau wurde gegen 18.30 Uhr gerufen. Die Besatzung sprang ins Wasser.

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Zusätzlich wurden die Feuerwehr Konstanz mit dem Feuerlöschboot, die Feuerwehr Radolfzell mit Mehrzweckbooten der Ölwehr, der Kreisbrandmeister sowie die Wasserschutzpolizei alarmiert.

Glück für die Bootsbesatzung: Keine Verletzten

Als die Rettungskräfte eintrafen, konnten sie vom Ufer der Reichenau am Strandbad aus keine Rauchentwicklung auf dem Sportboot mehr wahrnehmen. Die vier havarierten Wassersportler wurden durch einen anderen Sportbootfahrer aus dem Wasser geborgen und an Land gebracht. Dort nahm sie die Feuerwehr in Empfang. Alle vier blieben unverletzt.

Keine Verunreinigung des Sees

Im Anschluss brachte der Fahrer die Reichenauer Feuerwehrleute mit Löschgeräten zu seinem beschädigten Boot. Es konnte jedoch kein Brand mehr ausgemacht werden. Zur Sicherheit wurde der Motorraum mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Das Sportboot wurde mit dem Feuerlöschboot der Feuerwehr Konstanz zu einer Werft nach Konstanz geschleppt.

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Um 20.30 Uhr war der Einsatz beendet. Der Schaden wird auf 2000 bis 3000 Euro geschätzt. Außerdem teilt die Freiwillige Feuerwehr Reichenau mit, dass zu keiner Zeit die Gefahr einer Gewässerverunreinigung bestand.

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