Einsatz am späten Montagnachmittag, 15. August, vor der Insel Reichenau zwischen Reichenauer Schiffslände und Mannenbach: Eine SUP-Paddlerin wird vermisst. Der Rettungshubschrauber Christoph 11, die DLRG, die Wasserschutzpolizei und Seepolizei rücken sofort aus.

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Eine SUP-Paddlerin sei verschwunden, schildert Clemens Menge, Vorsitzender der DLRG Konstanz, gegenüber dem SÜDKURIER. Ihr Ehemann habe sie nur für einen kurzen Moment aus den Augen verloren und dann lediglich Paddel und SUP auf dem Wasser treiben gesehen, schildert Menge.

Von der Paddlerin fehlte jedoch zu diesem Zeitpunkt jede Spur. Die Retter mussten vom Schlimmsten ausgehen. Zahlreiche Einsatzkräfte machten sich auf den Weg zur möglichen Unglücksstelle.

Großaufgebot rückt aus

„Wir sind von einem Ertrinkungsunfall ausgegangen“, berichtet Clemens Menge. Die DLRG Untersee mit Radolfzell, Allensbach, Moss, die DLRG-Taucher von Konstanz und Bodman, Wasserschutzpolizei, Seepolizei, der Rettungshubschrauber Christoph 11 und die Drohneneinheit des Landkreises Konstanz seien sofort alarmiert worden und ausgerückt.

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Dann erfolgte glücklicherweise die Entwarnung: Bereits während der Anfahrt hätten die Einsatzkräfte die Alarmfahrt abbrechen können. „Die Dame wurde von der Seepolizei gefunden und aufgenommen“, berichtet Clemens Menge und fügt an: „So viel ich mitbekommen habe, geht es ihr gut.“