Ein schwerer Unfall mit zwei Verletzten hat sich am späten Samstagabend zwischen Waldsiedlung und Wollmatingen ereignet. Wie die Freiwillige Feuerwehr Reichenau in einer Pressemitteilung schreibt, sei ein Auto frontal auf einen Baum geprallt, nachdem er mit einem anderen Wagen kollidiert war.

Fahrzeuge touchieren sich

Zuvor war eine Autofahrerin auf der Landesstraße zwischen Waldsiedlung und Wollmatingen unterwegs, als ihr kurz nach der Einmündung zur Waldsiedlung ein Geländewagen aus Richtung Wollmatingen entgegenkam und sich zur Hälfte auf ihrer Fahrbahn befand. Beide Fahrzeuge hätten einander touchiert, erklärte die Feuerwehr in ihrem Pressebericht.

In diesem Auto ist am späten Samstagabend ein Fahrer verunglückt. Er prallte gegen einen Baum, zuvor hatte er mit einem anderen Wagen touchiert.
In diesem Auto ist am späten Samstagabend ein Fahrer verunglückt. Er prallte gegen einen Baum, zuvor hatte er mit einem anderen Wagen touchiert. | Bild: Feuerwehr Reichenau

Fahrt endet an Baum

Der Fahrer des Geländewagens habe „daraufhin die endgültige Kontrolle über sein Fahrzeug„ verloren und sei schließlich frontal mit einem am rechten Waldrand stehenden Baum geprallt. Die Airbags hätten ausgelöst und es sei Rauch aus dem Motorraum gedrungen. Das Auto der Frau kam einige 100 Meter später in Richtung Wollmatingen zum Stehen- Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst seien zu Hilfe gerufen worden.

Straße vorübergehend gesperrt

Die Freiwillige Feuerwehr Reichenau ist kurz nach dem Notrufe um 22.39 Uhr ausgerückt. Bei der Ankunft der Feuerwehr habe bei dem Geländewagen keine Rauchentwicklung mehr festgestellt werden können. Die Einsatzkräfte hätten den Brandschutz sichergestellt und den Verkehr abgesichert, der Straßenabschnitt von der Waldsiedlung kommend sei vorübergehend gesperrt worden.

Rettungsdienst bringt Fahrer in Klinik

Rettungsdienst und Notarzt hätten die Verletzten, der Fahrer des Geländewagens sei schwer und die Fahrerin des Autos leicht verletzt worden, betreut und versorgt. Anschließend seien sie zur weiteren Behandlung ins Klinikum gebracht worden. Nach der Bergung der Fahrzeuge durch den hinzu gerufenen Abschleppdienst hätten die Feuerwehrleute den „in Mitleidenschaft gezogene Baum mit der Motorkettensäge umgesägt und anschließend in kleinen Teilen neben der Fahrbahn abgelegt“, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

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