Ein qualmendes Segelboot hat am Freitagmittag, 27. Mai, auf dem Untersee vor der Westspitze der Insel Reichenau zu einem Rettungseinsatz geführt. Der bestand laut Michael Hamann von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Konstanz allerdings für viele der Alarmierten nur aus der zügigen Anfahrt und dem wieder Abrücken.

Das könnte Sie auch interessieren

Die Besatzung eines Zollbootes habe den DLRG-Helfern mitgeteilt, dass das manövrierunfähige Schiff von einem anderen Boot nach Allensbach in den Hafen geschleppt worden sei. „Wir mussten also gar nicht eingreifen.“

Auch die Feuerwehr Reichenau war ans Ufer geeilt, um dort gegebenenfalls vom Land aus einzugreifen. Man habe aber aus den Funksprüchen entnehmen können, dass alles schon erledigt sei, so Sprecher Thomas Baumgartner.

Das könnte Sie auch interessieren

Die Ursache ist noch unklar. Möglicherweise handelte es sich um einen Motorschaden. Auch Segelboote haben Motoren – und das nicht nur für Zeiten der Windstille, sondern etwa auch für Manöver im Hafen und zum Betreiben der Strom verbrauchenden Ausrüstung an Bord.