Reichenau (pm) In Sellin auf der Insel Rügen startete am 1. Juni die „Radfernfahrt Deutsche Alleenstraße“ in Richtung Bodensee. Mehr als 1900 Kilometer hatte sich die Mannschaft zusammen mit Mitgliedern des Vereins Deutsche Allenstraße und dem Bund Mecklenburg-Vorpommern vorgenommen. Verstärkt wurde die Gruppe unter der Leitung von Katharine Dujesiefken, Alleen- und Bauschutzreferentin des Bunds, Norman Voigt und Franko Adam von verschiedenen Radteams, die die Tour Etappenweise begleiteten. Ziel der Tour ist der Alleenschutz. Mit einem Streckentagebuch, Bild- und Filmmaterial wurde aktuell von der Tour berichtet. Etappenziele für Pressetermine und Gespräche mit Journalisten, Politikern, Mitarbeitern von Behörden, Vereinen und Anwohnern genutzt. Rita Süssmuth, Schirmherrin bei der Eröffnung der Deutschen Alleenstraße im Mai 1993, hatte auch die Schirmherrschaft für diese Tour übernommen. Prominente Radsportler waren eingeladen, die Tour zu begleiten. Auf fast allen Etappen konnten wieder neue Bäume gepflanzt werden, wobei die Baumreihen der Deutschen Alleenstraße noch weite Lücken aufweisen.

Nach beeindruckenden Etappen der zweiten Hälfte von Eisenach zum Bodensee, gingen die Sportler in Riedlingen auf die letzte Etappe. Begleitet vom Bund Weingarten und dem Klimaschutzbeauftragten des Bodenseekreises, Stefan Haufs, war nach der Fähren-Überfahrt von Meersburg nach Konstanz der Zieleinlauf von den Helfern um Irene Strang, Bund Reichenau und Christof Häringer, Radfahrerverein RV Georgia Reichenau vorbereitet. Dass die Profis bereits eine halbe Stunde vor dem geplanten festlichen Empfang eintrafen, tat der Stimmung keinen Abbruch. So wussten allen Beteiligten nach Begrüßung und Ehrung durch Bürgermeister Zoll in bewegenden Worten von den Erfahrungen, Strapazen aber auch unvergesslichen Erlebnissen der Tour zu berichten. Mit der Baumpflanzung an der Kindlebildkapelle und eindrucksvollen Bildern auf dem Weg durch die kurzzeitig fast autofreie Reichenauer Allee fand die Tour d’Allée 2018 ihren Abschluss.