Ein anspruchsvolles und insgesamt erfolgreiches Jahr 2017 bilanzierte der Reichenauer DRK-Bereitschaftsleiter Benedikt Wirtherle in der Mitgliederversammlung im Übungsraum. Erstmals habe man zwar den Sanitätsdienst bei einer Veranstaltung mangels Helfern nicht übernehmen können – auch nicht mit Unterstützung anderer Ortsvereine. Mit deren Hilfe und dank der hohen Motivation der 16 Aktiven sowie der Unterstützung einiger Senioren habe der Reichenauer Ortsverein aber sonst seine Aufgaben erfüllen können bei Konzerten, Sportveranstaltungen oder Gottesdiensten und habe auch bei auswärtigen Veranstaltungen wie dem Oktoberfest in Konstanz mitgeholfen. Und mit Nicole Peter habe der Ortsverein ein neues, aktives Mitglied gewinnen können. „Wir hoffen, dass wir auch 2018 neue Unterstützung finden.“ Immerhin gibt es 430 Passivmitglieder.

Hoffnung macht das wieder gegründete Jugendrotkreuz. „Es ist schön, dass wir so eine Gruppe haben“, so Bürgermeister Wolfgang Zoll, der DRK-Vorsitzender ist. Sein Stellvertreter Markus Blum berichtete, dass beim JRK acht Kinder von acht bis 13 Jahren angemeldet seien, die oft auch Geschwister und Freunde mitbrächten. Betreut werden diese jeden zweiten Mittwoch von drei Gruppenleitern.

Zu den zwei Blutspendeterminen 2017 seien leider seien ein Viertel weniger Blutspender gekommen, berichtete Vorstandsmitglied Margot Wedelich. Dies sei aber ein allgemeiner Trend. „Es wäre schön, wenn’s mal wieder anders herum geht.“ Die nächste Gelegenheit ist am 23. August.

Am 8. Juli von 14 bis 18 Uhr feiere der Ortsverein sein 50-jähriges Bestehen rund um den Übungsraum im Sandseele, so Zoll. Wirtherle kündigte eine kleine Fahrzeugschau, ein Zelt zur Demonstration von Erster Hilfe, einen kostenlosen Verbandkastencheck und Kinderprogramm an. Die stellvertretende DRK-Kreisbereitschaftsleiterin Renate Brugger und der stellvertretende Kreisvorsitzende Hans Veit betonten, dass die Reichenauer Rotkreuzler gute Arbeit leisteten.