Für Bedenken bei Anwohnern sorgte die Ankündigung des Ortsbauamts, dass ab sofort auch auf dem Abschnitt zwischen Sparkasse und Kindergarten Käppele der Tiefbau beginne und die Straße aufgerissen wird.

Der frühere langjährige Gemeinderat Werner Keller monierte als betroffener Anwohner das Vorgehen in der jüngsten Sitzung. Zuerst sollte der Abschnitt zwischen Kindergarten und Schloss Königs­egg soweit fertig sein, dass er befahrbar sei, sagte er. Keller klagte zudem über das Tempo der Bauarbeiten, er sehe nie mehr als vier Arbeiter auf der Baustelle.

Anwohner sollen so wenig wie möglich beeinträchtigt werden

Bürgermeister Wolfgang Zoll erklärte, es gehe nicht um einen großen neuen Abschnitt, sondern zunächst nur um einen kürzeren ab der Sparkasse. „Wir werden uns stückweise voranarbeiten.“

Petra Eisenbarth, die Leiterin des Ortsbauamts, erklärte zudem, der erste Abschnitt von Königsegg bis Käppele sei weitgehend fertig. Es sei das Ziel, die Anwohner so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Zum Arbeitstempo meinte sie, dass in Zeiten augelasteter Baufirmen der Einsatz jedes Arbeiters zu begrüßen sei. Die Firma arbeite zudem oft freitagnachmittags oder samstags. Ihr Fazit: „Wir sind mit der Firma sehr zufrieden.“