Reichenau Inselbier findet immer mehr Freunde

Die Reichenauer Brauer ziehen nach einem Jahr eine positive Bilanz und kündigen die erste Sonderedition an.

Der Start sei geglückt, der Betrieb wachse langsam und das Reichenauer Inselbier werde immer bekannter: "Wir sind voll zufrieden", bilanzieren Geschäftsführerin Sigrun Bundschuh und Brauer Klaus Nützenadel von der Inselbier-Brauwerkstatt. "Unsere drei Sorten – das Helle, das Inselgold und das Weizen – kommen eigentlich alle recht gut an, wobei das Inselgold auf der Reichenau das beliebteste ist, wie uns scheint", erklärt Bundschuh. Mittlerweile gibt es das Inselbier nicht nur auf der Reichenau, sondern auch schon in einigen Märkten in Konstanz, wobei man Wert darauf lege, dass es sich um Geschäfte mit regionalen Produkten handele. Anfragen gebe es zudem aus Radolfzell, Stockach und von der Höri.

Das Konzept mit einer überschaubaren Zahl handwerklich gebrauter Biersorten habe sich bisher bewährt und wolle man beibehalten, so Bundschuh. Ab Mitte September werde es aber zudem erstmals eine Sonderedition geben, für die Nützenadel die recht neue Hopfen-Züchtung Callista verwendet. Ein sehr frisches, fruchtiges Bier werde das, bei dem nach dem Brauvorgang noch ein Beutel frischer Hopfen in den Gärtank komme. "Dadurch bekommt man dieses Aroma." Solche speziellen Biere will man künftig saisonal wechselnd produzieren.

Die Mengen sind bisher überschaubar, berichtet Bundschuh: "Wir produzieren immer auf Anfrage, haben nie ein permanent volles Lager." Bisher sei das alles auch sehr viel Handarbeit – so etwa das Abfüllen und Etikettieren. Nützenadel erklärt: "Wir haben ständig vor, die Menge zu steigern." Mit der größeren Brauanlage, die der Betrieb seit Februar habe, wäre auch deutlich mehr möglich. Allerdings seien die Gärtanks, in denen das Bier einige Wochen bis zum Abfüllen ist, praktisch immer voll.

Mehr Kapazitäten werde man am künftigen Standort in der Seestraße haben. Hierfür laufe der Bauantrag, die Gemeinde erstelle einen Bebauungsplan. Bundschuh hofft, dass der Betrieb im Winter dorthin ziehen kann. Dort solle dann die Brauwerkstatt vergrößert werden und der Rampenverkauf stattfinden. Die bisherigen Räume im Tellerhof werde man als Lager nutzen.

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