Reichenau Im Gewerbegebiet Göldern-Ost werden eine Lidl-Filiale und ein dm-Markt gebaut

Im November soll die Eröffnung sein. Die Discounterkette Lidl hat das knapp 9300 Quadratmeter große Grundstück vor drei Jahren für 2,1 Millionen Euro von der Gemeinde gekauft.

Nicht nur beim Verkehrsknoten am Kindlebild geht es nun zügig voran. Daneben haben in der südwestlichen Ecke des Reichenauer Gewerbegebiets Göldern-Ost jetzt auch die Bauarbeiten für zwei Einkaufsmärkte begonnen. Die Discounterkette Lidl hat das knapp 9300 Quadratmeter große Grundstück vor drei Jahren für 2,1 Millionen Euro von der Gemeinde gekauft und baut eine Filiale des neuesten Typus mit einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern. Über 30 Mitarbeiter werde es geben, so der Prokurist Jochen Hartschen von Lidl. Zudem entsteht hier ein dm-Markt mit 600 Quadratmetern Verkaufsfläche. Zum Start werden etwa 14 Personen hier arbeiten, sagte Volker Eckl, der Bereichsleiter Expansion von dm. Die beiden Märkte sollen im November eröffnet werden, wenn auch die Arbeiten am Kindlebildknoten abgeschlossen sein werden.

Bürgermeister Wolfgang Zoll sagte, das Gewerbegebiet Göldern-Ost sei als Entwicklungsfläche wichtig für die Gemeinde, weil es auf der Insel kaum Flächen gebe. Ein zentrales Anliegen der Gemeinde sei es gewesen, dass hier etwas getan werde für die Nahversorgung der Festlandsortsteile. Es seien intensive Gespräche geführt worden: "Wir haben eine gute Lösung gefunden."

"Was lange währt, muss richtig gut werden", sagte Hartschen. 2006, als es erste Pläne für Einkaufsmärkte in Göldern gab, sei Lidl auf den Standort aufmerksam geworden. Mit dm als Pächter habe Lidl den Wunschpartner gewinnen können. Filialleiter des neuen Lidl-Markts werde Thorsten Bach sein, der bisher in Wollmatingen tätig ist. Zu den Baukosten äußerte sich Hartschen nicht. Es sei "ein teures Projekt. Wir sind zuversichtlich, das wird gut angenommen werden. Es ist ein prominenter Standort."

Zusätzliche Kosten verursacht der schlechte Baugrund. Zur Stabilisierung müssen 2000 Stahlpfähle bis zu 15 Meter tief in den Boden gerammt werden, sagte Architekt Mathias Vögele. Der Erdaushub betrage 5500 Kubikmeter. Zwischen den Märkten werde ein Parkplatz mit 115 Plätzen gebaut.

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