Die Verzögerung der Umgestaltung sei brisant für die Gemeinde, sagt Wolfgang Zoll. Ab Dezember gelten die neuen Busfahrpläne, die eine direkte Anbindung der Waldsiedlung an den Bahnhof über die Gemeindeverbindungsstraße vorsehen.

Und diese Straße ist nach wie vor nur in südlicher Richtung befahrbar, weil die Neubauleitung Singen und die Straßenverkehrsbehörde die beidseitige Freigabe erst machen wollen, wenn eben der Bahnhofsbereich umgebaut ist.

Doch Zoll gab zugleich Entwarnung. Die Neubauleitung habe sich bereit erklärt, durch vorläufige Baumaßnahmen die beidseitige Befahrbarkeit der Gemeindeverbindungsstraße bis Dezember zu gewährleisten. Bei der Umgestaltung des Bahnhofareals geht es darum, neue Bushaltestellen einzurichten, sowie den Fahrrad- und Kraftfahrzeugverkehr neu zu ordnen.

Die Gemeindeverbindungsstraße und die folgende Kindlebildstraße Richtung B 33 haben dann Vorfahrt. Wer auf der Kindelbildstraße aus Richtung Wollmatingen kommt, muss an dieser Kreuzung künftig warten. Die Umgestaltung findet im Zuge des B 33-Ausbaus statt, hierfür ist aber ein eigenes Planfeststellungsverfahren nötig. Dies sei auch der Grund für die Verzögerung erklärte Zoll.

Die zuständige Behörde im Regierungspräsidium habe mitgeteilt, dass in diesem Verfahren diverse Stellungnahmen aus der Bevölkerung und von Ämtern eingegangen seien, weshalb die Pläne nun erneut öffentlich ausgelegt werden müssten.