481 Frauen und Männer sowie rund 50 Kinder und Jugendliche machten mit beim Straßenlauf auf der Insel Reichenau. Das waren etwas weniger, als der Sportverein erwartet hatte (600). Doch Stephan Okle, als Abteilungsleiter Leichtathletik der Hauptorganisator, erklärte: „Ich bin zufrieden. Wenn wir uns in diesem Bereich halten können, wäre es gut.“ Natürlich dürften es auch mehr sein.

Gerhard und Helene Oepen aus dem Reichenauer Ortsteil Lindenbühl standen rund eine Stunde lang in Oberzell an der Strecke und feuerten alle Läufer mit Applaus an. Viele der Teilnehmer bedankten sich dafür. "Das ist eine tolle Leistung", erklärte Gerhard Oepen die Unterstützung. "Wir wollen ein bisschen Anerekennung zeigen." Das hätten sie auch in den Vorjahren schon gemacht. "Das ist ein Event, das wir dadurch ein bisschen unterstützen wollen." Selbst mitgelaufen seien sie aber noch nie, ihr Sport sei mehr Fahrradfahren, Fitness und Wandern. Immerhin waren sie zu Fuß über den Inseldamm gekommen.
Gerhard und Helene Oepen aus dem Reichenauer Ortsteil Lindenbühl standen rund eine Stunde lang in Oberzell an der Strecke und feuerten alle Läufer mit Applaus an. Viele der Teilnehmer bedankten sich dafür. "Das ist eine tolle Leistung", erklärte Gerhard Oepen die Unterstützung. "Wir wollen ein bisschen Anerekennung zeigen." Das hätten sie auch in den Vorjahren schon gemacht. "Das ist ein Event, das wir dadurch ein bisschen unterstützen wollen." Selbst mitgelaufen seien sie aber noch nie, ihr Sport sei mehr Fahrradfahren, Fitness und Wandern. Immerhin waren sie zu Fuß über den Inseldamm gekommen. | Bild: Zoch, Thomas

Erfreulich ist für den ausrichtenenden Sportverein, dass es im Vergleich zu den Vorjahren eine Tendenz zum Halbmarathon gegeben habe. Diesen absolvierten 193 Teilnehmer, auf der Zehn-Kilometer-Strecke waren es 288. Und: „Der Kinderlauf ist im Aufwind“, so Okle. Hier kämen seit Jahren immer ein paar mehr.

Peter Wehrle (links) und Moritz Zähringer hatten im Zehn-Kilometer-Lauf nicht ganz die erhoffte Zeit erreicht, waren aber zufrieden. Wehrle war mit 39:20 nur 15 Sekunden langsamer als 2017. Zähringer wollte 40 Minuten unterbieten, landete bei 42:35. "Ich hatte ein bisschen ein Loch zwischen Kilometer vier und sieben", sagte er. Wehrle erklärte: "Das Anfangstempo war hoch. Nach der Hälfte der Strecke habe ich noch viele überholt.“ Unter anderem auch Moritz Zähringer.
Peter Wehrle (links) und Moritz Zähringer hatten im Zehn-Kilometer-Lauf nicht ganz die erhoffte Zeit erreicht, waren aber zufrieden. Wehrle war mit 39:20 nur 15 Sekunden langsamer als 2017. Zähringer wollte 40 Minuten unterbieten, landete bei 42:35. "Ich hatte ein bisschen ein Loch zwischen Kilometer vier und sieben", sagte er. Wehrle erklärte: "Das Anfangstempo war hoch. Nach der Hälfte der Strecke habe ich noch viele überholt.“ Unter anderem auch Moritz Zähringer. | Bild: Zoch, Thomas

Viele Teilnehmer seien von weiter weg gekommen, aus dem Stuttgarter Raum, der Schweiz und sogar welche aus Saarbrücken und Cottbus. Dass es über zehn Kilometer mit 31,04 Minuten (drei Hundertstel schneller) einen neuen Streckenrekord gegeben habe, sei nicht so überraschend, so Okle. Jens Morgenthaler vom SC Winenden sei ein guter Läufer. Und alle Teilnehmer seien heil durchgekommen.

Susanne Sirch regelte als Streckenposten den Verkehr in Oberzell. Wenn auf dem Zelleleweg Läufer kamen, sperrte sie die Straße in Richtung Inseldamm, auf der Gegenfahrbahn machte dies Isabella Libowski. „Ich mache das gern. Man muss immer alle im Blick haben, die Verbindung zur Partnerin halten und die Ruhe bewahren, wenn Autofahrer nervig werden“, sagte Sirch. Doch: „Dieses Jahr sind sie alle verständnisvoll.“
Susanne Sirch regelte als Streckenposten den Verkehr in Oberzell. Wenn auf dem Zelleleweg Läufer kamen, sperrte sie die Straße in Richtung Inseldamm, auf der Gegenfahrbahn machte dies Isabella Libowski. „Ich mache das gern. Man muss immer alle im Blick haben, die Verbindung zur Partnerin halten und die Ruhe bewahren, wenn Autofahrer nervig werden“, sagte Sirch. Doch: „Dieses Jahr sind sie alle verständnisvoll.“ | Bild: Zoch, Thomas

Rund 50 Helfer hätten dafür gesorgt, dass alles gut abgelaufen sei, so Okle. „Ab dem Startschuss ging alles seinen gewohnten Gang. Es gab keine Verzögerungen im Zeitplan. Da bin ich sehr zufrieden.“

Jürgen und Roswitha Wurz waren die Laufrichter Zeitnahme beim Ziel. Die Zeiten der Läufer werden von Hand gestoppt. „Man darf sich halt keine Fehler erlauben, das ist die Herausforderung. Deshalb machen wir das immer zu zweit zur Sicherheit“, sagte er. Vor allem wenn mehrere Läufer praktisch gleichzeitig ins Ziel kommen, könne es sein, dass es Abweichungen bei den gemessenen Zeiten gebe. Doch: „Heute läuft’s gut, ganz synchron“, sagte Rosi Wurz.
Jürgen und Roswitha Wurz waren die Laufrichter Zeitnahme beim Ziel. Die Zeiten der Läufer werden von Hand gestoppt. „Man darf sich halt keine Fehler erlauben, das ist die Herausforderung. Deshalb machen wir das immer zu zweit zur Sicherheit“, sagte er. Vor allem wenn mehrere Läufer praktisch gleichzeitig ins Ziel kommen, könne es sein, dass es Abweichungen bei den gemessenen Zeiten gebe. Doch: „Heute läuft’s gut, ganz synchron“, sagte Rosi Wurz. | Bild: Zoch, Thomas

Und als alle auf der Strecke waren, sei auch bei ihm die Anspannung langsam gewichen, erklärte Okle: „Die letzten Tage waren schon sehr aufreibend. Aber es macht Spaß, sonst würde ich es nicht machen.“

Christin Wintersig leitete den Essens- und Grtränkestand, an dem zirka 15 Mitglieder der Jugendabteilung des TV mithalfen. Zusammen mit ihrer Schwester Michaela machte Christin Crêpe. „Das kommt sehr gut an, das gibt’s nicht überall“, sagte die 20-Jährige. „Wir machen das gern.“ Bei der Organisation seien nach und nach weitere Aufgaben wie der Einkauf dazu gekommen. Erstaunlich: Vor der Arbeit am Stand hatte Christin beim Zehn-Kilometer-Lauf mitgemacht.
Christin Wintersig leitete den Essens- und Grtränkestand, an dem zirka 15 Mitglieder der Jugendabteilung des TV mithalfen. Zusammen mit ihrer Schwester Michaela machte Christin Crêpe. „Das kommt sehr gut an, das gibt’s nicht überall“, sagte die 20-Jährige. „Wir machen das gern.“ Bei der Organisation seien nach und nach weitere Aufgaben wie der Einkauf dazu gekommen. Erstaunlich: Vor der Arbeit am Stand hatte Christin beim Zehn-Kilometer-Lauf mitgemacht. | Bild: Zoch, Thomas