Den neuen Klettergarten auf dem Schulhof der Walahfrid-Strabo-Schule auf der Insel Reichenau nutzen die Kinder schon eifrig. Und sie freuen sich, dass sie noch mehr Angbote bekommen sollen. Bereits bestellt seien eine Drehscheibe an einer Stange (Spica) sowie zwei Spieletische für Mühle und Vier gewinnt, erklärt Schulleiterin Cordula Büchle: "Das müsste in den nächsten Wochen aufgestellt werden."

Konzertierte Aktion

Die Neugestaltung des Schulhofs sei ein gemeinsames Projekt von Schulleitung, Kollegium, Elternbeirat, Förderverein (Föve) und Gemeinde, sagt Büchle, "wir fanden den Schulhof etwas trist und nicht kindgerecht genug." Föve-Vorsitzender Jean-Christophe Dijon: "Es war ja früher auch noch eine Hauptschule."

Die Grundschüler sollten mehr spielen dürfen – auch in der Schülerbetreuung nachmittags. Das Konzept sei gemeinsam erarbeitet worden, so Büchle. Die Kosten trägt vor allem die Gemeinde. Je 10.000 Euro seien 2017 und 2018 im Haushalt, erklärt Bürgermeister Wolfgang Zoll. "Ich freue mich darüber, dass die Schule den Schulhof für die Kinder attraktiver gestaltet."

12.000 Euro reichen nicht

Büchle erklärt, dass allein die Klettergerüst-Anlage knapp 12.000 Euro gekostet habe, weshalb das Budget etwas eingeschränkt sei. Doch hier helfe der Föve weiter. Dijon erklärt: "Vorgesehen sind 2000 Euro für den gesamten Schulhof." Außerdem werde der Föve für die Schülerbetreuung weitere Spielsachen finanzieren und zusammen mit dem Elterbeirat die aufgemalten Hüpfspiele erneuern.

Wenn die neuen Geräte da seien, sei der Schulhof praktisch gefüllt, so Büchle. "Es braucht ja auch Freiraum, wo die Kinder rennen können." Sie und der Föve wünschen sich die angrenzende Wiese als grünes Klassenzimmer.

Förderverein unterstützt weiter

Der Förderverein habe schon 1000 Euro vorgesehen, so Dijon, und würde sich über Spenden freuen. Die Schulleiterin will ihre Ideen erst noch im Gemeinderat diskutiert wissen. "Die Wiese muss im Gesamtzusammenhang der Sportanlage Baurenhorn noch planerisch untersucht werden – natürlich in Absprache mit der Schule", erwidert der Bürgermeister.