Auch das gehört zum Feuerwehr-Leben: geflüchtete Kater von Bäumen retten. So geschehen am Sonntag, wie die Feuerwehr Reichenau berichtet. 16 Einsatzkräfte samt Löschfahrzeug mit Anhängeleiter habe es demnach zur Rettung von Loki benötigt. Dessen Halter aus der Reichenau-Waldsiedlung hatten sich bereits am Samstag gewundert, wo Loki bleibe. Schließlich fanden sie den Kater auf einem 20 Meter hohen Baum. Er ließ sich allerdings nicht herunterlocken.

Per Wassersalve vom Baum gescheucht

Als er es auch bis Sonntag nicht allein den Baum herunterschaffte, alarmierten seine Besitzer die Feuerwehr. Nach deren ersten Erkundung sei klar gewesen, dass es mit Leitern sehr schwer war, zum Kater im Baum zu gelangen und dass Loki aus eigenem Antrieb nicht wieder herunterkam. Um zu ihm zu gelangen, sei deshalb die Leiter eines Löschfahrzeugs zum Einsatz gekommen. Gerade als diese in Position war, flüchtete Loki weiter nach oben und war auch von der Leiter nicht mehr zu erreichen. "Nach verschiedenen erfolglosen Maßnahmen wurde in Absprache mit dem Tierhalter die Katze per Wassersalven vom Baum gescheucht", erklärt Baumgartner. Mit Erfolg: Loki ließ sich kontrolliert vom Baum fallen und machte sich schließlich mit großen Sprüngen aus dem Staub in Richtung heimische Wohnung – wohlauf und unverletzt.