Der Wahlkampf vor der Oberbürgermeisterwahl in Radolfzell am Sonntag, 17. Oktober, geht in die Schlussrunde. Seit der Bundestagswahl häufen sich die Termine für den Amtsinhaber Martin Staab und seinen Herausforderer Simon Gröger. Diese Woche traten sie in der Kandidatenvorstellung der Stadt Radolfzell an, nächste Woche wollen sie sich in der SÜDKURIER-Wahlarena behaupten. Termin ist Dienstag, 12. Oktober, im Milchwerk. Einlass ist ab 18.30 Uhr, die Podiumsdiskussion beginnt um 19.30 Uhr. Die Redakteure der Redaktion Radolfzell, Anna-Maria Schneider und Georg Becker, übernehmen die Moderation.

  • Ablauf: Nach der Begrüßung durch Jörg-Peter Rau aus der Chefredaktion in Konstanz werden die Kandidaten zu Persönlichem befragt, zu ihren Eindrücken und Erfahrungen und wie sie damit umgehen. Zwei Schnellfragerunden rahmen den großen Themenblock ein, in denen die wichtigen Themen der Stadt angesprochen werden: Klimaschutz, Natur, Tourismus, Mobilität, Wohnen, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Familie, Bildung. Nach der Publikumsfragerunde bekommen Martin Staab und Simon Gröger noch einmal die Gelegenheit, kurz ihr Wort an die Wähler zu richten.
Kandidat eins: Amtsinhaber Martin Staab wird auf dem Podium der SÜDKURIER-Wahlarena zu seinen Positionen befragt. Unser Bild zeigt ihn bei der Kandidatenvorstellung der Stadt.
Kandidat eins: Amtsinhaber Martin Staab wird auf dem Podium der SÜDKURIER-Wahlarena zu seinen Positionen befragt. Unser Bild zeigt ihn bei der Kandidatenvorstellung der Stadt. | Bild: Tesche, Sabine
  • Spielregeln: In den Schnellfragerunden dürfen die Antworten oder Erläuterungen nicht länger als ein Satz sein. Zur Beantwortung der anderen Fragen werden den Kandidaten bis zu drei Minuten eingeräumt. Die Moderatoren dürfen bei Überlängen, Wiederholungen oder Abschweifungen einhaken. Das abschließende Statement der Kandidaten wird auf eine Minute begrenzt.
Kandidat zwei: Herausforderer Simon Gröger soll in der Diskussion erläutern, was er als OB anders machen will. Auch sein Bild ist bei der Kandidatenvorstellung der Stadt Radolfzell aufgenommen worden.
Kandidat zwei: Herausforderer Simon Gröger soll in der Diskussion erläutern, was er als OB anders machen will. Auch sein Bild ist bei der Kandidatenvorstellung der Stadt Radolfzell aufgenommen worden. | Bild: Jarausch, Gerald
  • Publikumsfragen: Aufgrund der Corona-Bestimmungen ist eine Publikumsfragerunde im herkömmlichen Sinne nicht möglich. An den Mikrofonen müssten sonst nach jeder Frage die Schutzhüllen gewechselt werden. Das würde den Ablauf zu sehr stören und aufhalten. Deshalb haben wir uns bei der Planung der SÜDKURIER-Wahlarena für eine andere Möglichkeit entschieden. Vor Beginn der Podiumsdiskussion verteilen wir Stift und Zettel auf den Sitzen im Milchwerk. Jeder kann darauf seine Fragen an die oder auch nur einen einzelnen Kandidaten schreiben. Unsere Mitarbeiter gehen vor der Publikumsrunde durch die Reihen und sammeln die Zettel in einer Box ein. Auf der Bühne wird im Losverfahren darüber entschieden, welcher Zettel und damit welche Frage den Kandidaten gestellt wird.
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  • Warum Helmut Ringger nicht dabei ist: In der Kandidatenvorstellung der Stadt Radolfzell hat sich Helmut Ringger öffentlich beschwert, dass er als dritter OB-Kandidat nicht zur SÜDKURIER-Wahlarena eingeladen worden sei. Das stimmt und hat einen einfachen Grund: Helmut Ringger hat es trotz mehrfacher Nachfrage abgelehnt, mit uns zu reden. Diese Ablehnung hat er in lautstarker Form vermittelt. Somit war es uns nicht möglich, über seine Positionen und Anliegen zu berichten. Deshalb haben wir Helmut Ringger nicht zur Wahlarena eingeladen und werden diese Entscheidung auch nicht ändern.
  • Anmeldung: Vor Corona waren solche Podiumsdiskussionen für unsere Leserinnen und Leser frei zugänglich. Auch durften wesentlich mehr Besucher in das Milchwerk. Dies ist wegen der geltenden Corona-Bestimmungen nun eingeschränkt möglich. Aus diesem Grund und weil wir die Anforderungen für die Nachverfolgung zu erfüllen haben, muss man sich für die SÜDKURIER-Wahlarena zur OB-Wahl in Radolfzell anmelden (siehe Infokasten). Wir hoffen, mit diesem Verfahren auch den Eingang zu beschleunigen, deshalb ist die Einlasszeit auf eine Stunde ausgeweitet. Es gilt die 3G-Regel – geimpft, genesen, getestet.
  • Noch etwa 100 Plätze: In der SÜDKURIER-Wahlarena können nach der 3G-Regel knapp 500 Besucher im Milchwerk teilnehmen. Stand Freitag sind noch rund 100 Plätze zu vergeben.