Weihnachten liegt zwar schon eine Weile zurück – das Theater Zeller Kultur bringt trotzdem etwas Weihnachtsstimmung in den Frühling. Denn es zeigt „Das lange Weihnachtsmahl“ von Thorton Wilder.

Die Premiere, gespielt von der Senioren-Theatergruppe “Ra-Runzel“, ist am heutigen Freitag, 29. April, um 20 Uhr im Theater-Zeller-Kultur-Zentrum, Fürstenbergstraße 7a. Weitere Aufführungen sind für den 30. April sowie den 6. und 7. Mai jeweils um 20 Uhr geplant. Laut Mitteilung der Zeller Kultur übernimmt Waltraud Rasch die Regie.

Darum geht es

Bei dem Stück geht es um 90 Weihnachtsessen der amerikanischen Kaufmannsfamilie Bayard, die im Zeitraffer komprimiert werden, sodass daraus ein einziges, fortlaufendes Weihnachtsmahl entsteht, so die Mitteilung des Theaters.

Sie spielen demnach in der Zeit zwischen 1840 und 1930. Doch fast unmerklich gingen die einzelnen Zeitphasen ineinander über, denn der Ort des Geschehens bleibe in den 90 Jahren, um die es geht, der gleiche.

Von neuem Leben und Tod

Weil 90 Jahre eine lange Zeit sind, spielen Leben und Tod in dem Stück eine Rolle. Neugeborene der Familie würden daher durch eine Lebenstür hereingebracht, die Sterbenden treten durch eine Todestür ab.

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Gewisse stereotype Verhaltensweisen und die um dieselben Themen kreisenden Gespräche zögen sich wie ein roter Faden durch die Handlung und bildeten den Hintergrund für die wenigen dramatisch motivierten Reaktionen einzelner Familienmitglieder, die am Ende des Stückes hervorbrechen.

Jede Figur hat ihre eigene Geschichte

Die einzelnen Figuren erzählen dabei ihre ganz eigene Geschichte. Sohn Roderick II etwa begehrt gegen die Langeweile der Kleinstadt und des Kaufmannsgeschäfts auf und entzweit sich mit der Familie. Seine Tante Genevieve verspricht als Kind, ein Leben lang bei ihrer Mutter zu bleiben. Und muss nach deren Tod erst einmal den Sinn des Lebens finden. (pm)

Karten gibt es per Mail unter kartenbestellung@zellerkultur.de oder telefonisch unter (077 32) 823 39 41. Die Karten kosten 10, 15 oder 20 Euro. Weitere Informationen zum Stück und dem Theater unter www.zellerkultur.de