Der Radverkehr in Radolfzell und den Ortsteilen wird vom Land Baden-Württemberg unterstützt. Laut einer Pressemitteillung der Landtagsabgeordneten Nese Erikli (Grüne) sind zwei Radverkehrsvorhaben der Stadt Radolfzell in das Förderprogramm für die Jahre 2020 bis 2024 neu aufgenommen worden. Im nächsten Schritt könne für diese Projekte nun ein formaler Antrag auf Förderung beim Regierungspräsidium eingereicht werden.

Zwei Radverkehrsvorhaben

Zum einen geht es um die Wegweisung auf den Radolfzeller Radwegen, zum anderen um eine Bike-and-ride-Anlage in den Ortsteilen sowie eine Bike-and-walk-Anlage in der Innenstadt. Zusätzlich gebe es im Wahlkreis Konstanz-Radolfzell noch weitere Radwegmaßnahmen, die schon im vergangenen Jahr in das Programm aufgenommen wurden. In Radolfzell werde das Radwegemaßnahmenpaket Alltagsnetz auf der Ost-West-Achse und der Höristraße geplant sowie ein Radwegemaßnahmenpaket Alltagsnetz für die Ortsmitte in Böhringen aufgesetzt. Zwischen Allensbach und Radolfzell ist außerdem das Bauvorhaben des Radwegs von Kaltbrunn bis zum Wild- und Freizeitpark mit aufgenommen.

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Das Land habe in das Förderprogramm für den Bereich Rad- und Fußverkehr nun Bauvorhaben mit einer Gesamtförderhöhe von etwa 58 Millionen Euro neu aufgenommen. Dies sei eine Verdreifachung innerhalb von zwei Jahren. 2019 betrug die Förderung 30 Millionen Euro, 2018 waren es 18 Millionen Euro. Im neuen Programm liege der Schwerpunkt der Förderung bei neuen Radwegen, Schutz- und Radfahrstreifen sowie Fahrradabstellanlagen.

Das Land fördere die kommunale Rad- und Verkehrsinfrastruktur

Dass das Land die kommunale Rad- und Verkehrsinfrastruktur fördere, zeige, „wie wichtig dem Land der Ausbau des Radverkehrs ist“, so die Landtagsabgeordnete Erikli. Klar sei: Wenn man wolle, dass mehr Menschen auf das Rad umsteigen, brauche man ein möglichst lückenloses Netz gut ausgebauter Wege. Das Ziel sei es, dass auch der Weg zum Arbeitsplatz immer häufiger mit dem Rad zurückgelegt wird. Gerade in dieser schwierigen Phase stelle das Landesprogramm zur Radverkehrsinfrastrukturförderung gleichzeitig ein wichtiges Konjunkturprogramm dar.

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