Trotz der heißen Temperaturen kann auf dem Radolfzeller Wasserspielplatz vorübergehend nicht im kühlen Nass gespielt werden: Wie die Stadtverwaltung bekannt gibt, wurde das Wasser aufgrund einer erhöhten Keimbelastung bis auf Weiteres abgestellt. Der Trinkwasserspender sowie die Spielgeräte ohne Wasser könnten jedoch auch weiterhin bedenkenlos benutzt werden.

Belastung des Wassers oberhalb der Grenzwerte

Aufgefallen sei die Keimbelastung im Rahmen einer der engmaschigen Kontrollen der Wasserqualität, in die das Gesundheitsamt involviert sei. Dabei hätten städtische Mitarbeiter eine Belastung des Wassers oberhalb der Grenzwerte festgestellt. Der Ursache für die Verkeimung werde derzeit mit Hochdruck auf den Grund gegangen. Das Wasser auf dem Spielplatz werde dem Bodensee entnommen, anschließend in Zisternen gepumpt und von dort aus in Kanäle verteilt, so die Stadt.

Starker Regen könnte zur Verunreinigung geführt haben

Vermutet werde, dass durch die starken Niederschläge in den vergangenen Tagen Keime in die Zisternen oder den See gewaschen worden sind. Eventuell könnte auch ein technisches Problem im Kanal vorliegen. Die unterirdischen Zisternen würden derzeit sorgfältig gereinigt werden. Nach dieser Maßnahme werde in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und nach einer erneuten Überprüfung des Wassers der Wasserspielplatz wieder vollständig in Betrieb genommen, heißt es weiter.