Auch die Stadt Radolfzell bekommt die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zu spüren. Wie die städtische Pressestelle informierte, werden 93 Mitarbeitende des Milchwerks, der Musikschule, des Stadtmuseums, der Villa Bosch, der Kindertageseinrichtungen, der Kinderzeit, des Lollipops und des café connect bis auf Weiteres in Kurzarbeit tätig sein. Grund hierfür seien erheblich geringere Steuereinnahmen. Zudem werde die Arbeit einiger öffentlicher Einrichtungen auf absehbare Zeit weiterhin stark eingeschränkt sein. Die ersten Mitarbeitenden haben am 14. Mai mit der Kurzarbeit begonnen.

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Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung gilt der Tarifvertrag COVID, auf den sich die kommunalen Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften verständigt haben, heißt es in der städtischen Stellungnahme. Der Umfang der Kurzarbeit werde individuell für die jeweiligen Einrichtungen vereinbart und liegt zwischen 15 und 100 Prozent.

OB Staab hofft auf baldige Normalität

„Wir hoffen sehr, dass wir allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeitnah wieder einen normalen Arbeitsalltag ermöglichen können. Da der Normalbetrieb derzeit nicht absehbar ist, haben wir uns dazu entschieden, die Nachteile des geringeren Arbeitsaufkommens für Arbeitnehmer und Arbeitgeber abzumildern“, sagt Oberbürgermeister Martin Staab.