Das neue Kulturleitbild der Stadt Radolfzell stand im Fokus der jüngsten Sitzung des Stahringer Ortschaftsrats. Vorab kam es jedoch im Rahmen der Bürgerfragestunde zu einer Diskussion zum Thema Verkehrssicherheit. Vor allem entlang der Ortsdurchfahrt können Anwohner täglich beobachten, wie Fahrzeuge teilweise mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit passieren.

Nachdem das Thema wiederholt im Rahmen der Ortschaftsrats Sitzungen von Bürgern vorgebracht wurde, hat sich der Rat bereits Ende vergangenen Jahres dazu entschlossen, eine sogenannte Smiley-Tafel aus dem Ortsteilbudget anzuschaffen. Diese soll ebenso zur Geschwindigkeitsregulierung beitragen wie auch der städtische mobile Blitzer, den Ortsvorsteher Jürgen Aichelmann zur Positionierung in der Hauptstraße anfordern wird.

Sitzung war letzter offizieller Termin von Angelique Tracik

Kein Sicherheitsrisiko, aber ein großes Ärgernis sind die Hinterlassenschaften der Hunde. Auch hier war es ein Bürger, der darauf hinwies, dass es trotz mehrfacher Veröffentlichung im Amtsblatt zu keiner Verbesserung gekommen sei. „Wir bekommen Reklamationen aus allen Richtungen“, erklärte Jürgen Aichelmann. Aber er könne nur immer wieder darauf hinweisen, dass es eine Ordnungswidrigkeit darstelle, wenn Hundebesitzer die Hinterlassenschaften ihrer Hunde nicht direkt beseitigen.

Nach acht Jahren in Radolfzell wurde die Sitzung der Stahringer Ortschaftsräte zum letzten offiziellen Termin von Angelique Tracik. Die Fachbereichsleiterin Kultur wird Radolfzell verlassen. Gemeinsam mit ihrem Nachfolger Erik Hörenberg stellte sie die Leitlinien „Kultur Radolfzell 2030“ vor. Der Grundsatz des Leitbilds sei „Kultur mit allen für alle“ und dies gelte auch für alle Ortsteile. Nachdem die Ziele für das Kulturleitbild definiert wurden, soll es in den nächsten Monaten von allen Fachbereichen durch konkrete Maßnahmen mit Leben gefüllt werden. Hörenberg lud alle Ortsteile dazu ein, sich mit Maßnahmenvorschlägen an der Umsetzung des Kulturleitbilds zu beteiligen.