Seit vielen Jahren ist das Thema Bienensterben bekannt – laut dem Naturschutzbund Deutschland (Nabu) gibt es in Europa mittlerweile etwa zehn Prozent weniger Bienen als noch vor einigen Jahren. Um Radolfzeller Kindern und Erwachsenen die Problematik näher zu bringen, hat Bianca Duventäster aus Orsingen-Nenzingen, die landesweit unterwegs ist, um Kindern das Thema Biene näher zu bringen, in der Altstadt ein Versteckspiel aufgebaut. In dessen Rahmen können die Teilnehmer in die Rolle eines Ermittlers schlüpfen und dem Bienensterben auf den Grund gehen.

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Wie Bianca Duventäster auf Nachfrage mitteilt, sei sie für die Aktion im Auftrag der Stadt angefragt worden. Schon vorher habe sie die spielerische Spurensuche zu anderen Anlässen durchgeführt – erstmals 2015 beim Apfeltag in Stockach, damals als Aktion des dortigen Imkervereins, dessen Vorsitzende sie sei. Idee, Umsetzung und Ausarbeitung komme jedoch von ihr.

Tatverdächtige und QR-Codes suchen

Ziel des Spiels ist es laut Bianca Duventäster, einen Kriminalfall rund um das Bienensterben zu lösen. Dazu müssen die Teilnehmer zehn Tatverdächtige finden und den Tathergang erforschen. Während es in der Vergangenheit möglich gewesen sei, die Teilnehmer vor Ort persönlich anzusprechen und zum Mitmachen zu animieren, sei das durch die Corona-Pandemie nicht möglich.

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Daher hat sich das Format der Spurensuche verändert: In Radolfzell sind in Schaufenstern städtischer Einrichtungen sowie bei Einzelhändlern Schattenbilder versteckt, die für die Tatverdächtigen stehen. Zudem können jeweils zwei QR-Codes an den Fenstern mit dem Smartphone gescannt werden, auf diese Weise lässt sich mehr über den Tatort, die Indizien sowie den möglichen Tathergang erfahren. Die Teilnehmer können sich auf diese Weise selbstständig auf Spurensuche begeben.

Die Aktion läuft noch bis Freitag, 28. Mai. Eine Registrierung ist nicht nötig, da die Aktion aufgrund der Corona-Situation sehr kurzfristig umgesetzt wurde.