Seit mehr als zehn Jahren engagiert sich die Stahringerin Anni Wieser für die ärmsten Menschen im afrikanischen Land Burkina Faso. „Grundsätzlich geht es um die Hilfe zur Selbsthilfe für die Dörfer“, berichtet Anni Wieser. „Es hat einige Zeit gedauert, bis ich herausgefunden habe, in welcher Art und Weise dort am besten geholfen werden kann“, ergänzt sie.

Zu diesem Zweck reiste Anni Wieser mehrmals nach Burkina Faso. Ihre Hilfe erstreckte sich im Laufe der Jahre über den Kauf von Garn zur Herstellung von Stoffen, den Kauf von Ziegen bis hin zur Unterstützung eines Schulprojektes. Besonders stolz ist sie, dass sie in diesem Jahr ein ganzes Dorf durch die Finanzierung eines Brunnens im Wert von 8000 Euro unterstützen konnte.

Hilferuf aus der Sahelzone

Anfang des Jahres erhielt sie einen Hilferuf aus der Sahelzone. Hier bearbeiten rund 40 Familien Ackerland unter schwierigsten Bedingungen. Bisher mussten die Frauen oft weit zu Fuß gehen, um für ihre Familien Trinkwasser zu holen. Vor allem in jüngster Zeit war dies nicht nur zeitintensiv, sondern auch gefährlich, denn es kommt immer wieder zu Anschlägen durch terroristische Gruppen.

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Dank der Spende von Anni Wieser und mit der Unterstützung eines deutschen Unternehmers vor Ort konnte Anfang des Jahres endlich ein Brunnen im Dorf gebaut werden. „Schon bald sollen weitere Dörfer einen eigenen Brunnen erhalten. Der Zeitraum für die Beschaffung der notwendigen Finanzen beträgt in der Regel etwas neun bis zwölf Monate“, erklärt Wieser.

Verkaufsstand an der Hauptstraße

Neben Geld- und Sachspenden sammelt die Rentnerin vor allem durch einen Verkaufsstand an der Stahringer Hauptstraße Spenden. Dort werden Geschirr, Haushaltsartikel und dekorative Gegenstände angeboten. Auch wenn es in letzter Zeit immer häufiger zu Diebstählen kam, gibt Anni Wieser nicht auf.

Ihr liegt der Verkaufsstand, dessen Erlös direkt der Afrikahilfe zugute kommt, am Herzen und sie wird ihn auch weiterhin für den guten Zweck betreiben. Anni Wieser kann per E-Mail unter afrika@anniwieser.de erreicht werden. Weitere Informationen zum Afrika-Projekt von Anni Wieser gibt es auch hier.