Hinter dem Kunstverein Radolfzell liegen zwei schwere Jahre. Vor allem der Lockdown hat dem Verein und seinen Tätigkeiten zugesetzt. Dennoch war das Jahr 2021 ein ganz Besonderes: Der Verein feierte sein 30-jähriges Bestehen und verlor mit Rosemarie Schnorrenberg sein Gründungs- und einziges Ehrenmitglied.

Ihr und ihrem Ehemann Rudolf Stuckert widmete der Verein daher die wohl wichtigste Ausstellung, die er in seiner Geschichte aufgelegt hat. Bis zum 1. Mai ist aktuell noch eine andere Doppelausstellung in der Villa Bosch zugänglich. Dort sind Arbeiten zum Thema „Raum und Illusion“ zu sehen. Dabei handelt es sich um Papierarbeiten und Fotografien.

Mehrere Veranstaltungen

Der Kunstverein freut sich nun auf mehrere von ihm organsierte Veranstaltungen: Vom 15. Juli bis zum 4. September werden Arbeiten von Martin Conrad (Hamburg) und Emil Sorge (Aachen) in den Räumlichkeiten der Villa Bosch ausgestellt. Dabei handelt es sich um Malerei, beziehungsweise Holzschnitte und Zeichnungen.

„Das wird spannend“, verriet Wolfram Janzer, künstlerischer Beirat des Kunstvereins, in der aktuellen Jahreshauptversammlung. Auch weitere Ausstellungen stehen bevor: „Es gibt genügend Bewerbungen. Wir können aus dem Vollen schöpfen“, sagte Janzer. Diesen Umstand führte der Vereinsvorsitzende, Wolff Voltmer, auf die „anerkannt gute Arbeit des Vereins“ zurück, wie er sagte.

Fahrten nach Rohrschach und Bregenz

Verbesserungspotential sieht der Kunstverein vor allem in seiner digitalen Kommunikation. Deshalb soll die Internetseite und Präsentation des Vereins überarbeitet werden.

Für alle Kunstinteressierten verwies Vorstandsmitglied Marlies Faller noch auf die geplanten Kunstausfahrten, die in diesem Jahr nach Rohrschach und Bregenz führen sollen. Sie sind ausdrücklich nicht nur den Vereinsmitgliedern vorbehalten und können von allen Bürgern genutzt werden. Zum Jahresende ist zudem noch die Mitgliederausstellung in der Villa Bosch geplant.