„Nett hier, aber wie wärs mit Klimagerechtigkeit“, so lautet das Motto der jungen Fridays for Future-Bewegung für die Landtagswahl am 14. März. Laut Pressemitteilung der Ortsgruppe Konstanz veranstalten die Klimaaktivisten in ganz Baden-Württemberg Online-Podiumsdiskussionen, bei denen die Wahlprogramme der Kandidaten genau unter die Lupe genommen werden sollen: Wie viel Klimaschutz und Klimagerechtigkeit enthalten diese?

Die Ortsgruppen Fridays for Future Konstanz und Radolfzell laden alle Interessierten am 3. März um 17 Uhr zu einer Online-Diskussion mit den Kandidaten des Landtagswahlkreises Konstanz (WK 56) ein.

„2021 ist das entscheidende Jahr“

„Es ist kurz vor 12. Wenn wir jetzt nicht umsteuern, wenn wir nach der Corona-Krise zur alten Geschäftsordnung zurückkehren, steuern wir auf gefährliche Kipp-Punkte zu“, wird Lena Gundelfinger von Fridays for Future in der Mitteilung zitiert.

Und weiter: „2021 ist das entscheidende Jahr, in dem die Politik endlich die überlebensnotwendigen Entscheidungen treffen muss, um den Kollaps der Ökosysteme und die drohende Klimakatastrophe aufzuhalten. Die Landtagswahl in Baden-Württemberg ist daher eine Klimagerechtigkeitswahl.“

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Fridays for Future wollen daher im Rahmen ihrer Online-Veranstaltungen herausfinden, wie die Kandidaten zum Thema Klimagerechtigkeit stehen. Dazu sollen die Wahlprogramme auf Aussagen zum Klima- und Artenschutz geprüft werden.

Zukunft als Wahlkampfthema

Außerdem können die Teilnehmer der Online-Diskussion selbst Fragen an die Kandidaten Nese Erikli (Grüne), Levin Eisenmann (CDU), Petra Rietzler (SPD), Jürgen Kecke (FDP) und Antje Behler (Linke) richten. Carolina Groß von der Ortsgruppe Fridays for Future Radolfzell sagt dazu laut Mitteilung: „Wir müssen unsere Zukunft zu dem entscheidenden Wahlkampfthema machen.“

Weitere Informationen zur Online-Diskussion am 3. März und zur Anmeldung gibt es auf der Webseite der Fridays for Future.