Obwohl im vergangenen Frühjahr wohl noch die wenigsten erahnen konnten, in welchem Ausmaß Corona unser Leben beeinflussen sollte, zeichneten sich ab März bereits die ersten Folgen der Pandemie in Radolfzell und auf der Höri ab. Natürlich darf das größte Thema des Jahres 2020 in unserem Rätsel nicht fehlen. Aber auch auf anderen Gebieten ist Wissen gefragt. Wer aufmerksam das Geschehen verfolgt hat, kann alle Fragen richtig beantworten.

Bild: Kalim - Stock.Adobe.com, Grafik: Ute Schönlein

Corona fordert Umdenken

Nicht nur im aktuellen Lockdown, sondern bereits Anfang des vergangenen Jahres mussten Geschäfte schließen. Betroffen war von dieser Regel auch der Tafelladen Radolfzell. Um dennoch Ware an Bedürftige zu bringen, überlegten sich die Verantwortlichen Anfang April schließlich ein Notfallkonzept. Aber wie sah dieses aus? Der richtige Lösungsbuchstabe kommt in das Feld mit der Nummer 2.

  • Einmal wöchentlich sollte für zwei Stunden ein Lastwagen in der Markthallenstraße und im Hof der Tafel bereitgestellt werden, an dem Kunden eine vorgepackte Tasche mit Lebensmitteln erhalten sollten. (Lösungsbuchstabe I)
  • Nach Anmeldung stellte der Tafelladen auf jeden Kunden abgestimmte Pakete mit Lebensmitteln zusammen und lieferte diese gegen eine kleine Gebühr aus. Sogar einige der Stadträte schlossen sich der Aktion an. (Lösungsbuchstabe A)
  • Der Tafelladen setzte in Zeiten von Abstands-Regeln und Kontaktbeschränkungen auf die moderne Technik und nutzte Drohnen, um die Ware zu den Kunden zu bringen. Vorab konnte über das Internet bestellt werden. (Lösungsbuchstabe F)
Im Sommer waren in der Freiluftgalerie in der Seestraße schöne Fotomotive zu bewundern. Die hätten eigentlich aber schon früher dort aufgehängt werden sollen – warum kam es dazu nicht?
Im Sommer waren in der Freiluftgalerie in der Seestraße schöne Fotomotive zu bewundern. Die hätten eigentlich aber schon früher dort aufgehängt werden sollen – warum kam es dazu nicht? | Bild: Jarausch, Gerald

Fotos hängen erst verspätet

Im Gegensatz zu vielen anderen Veranstaltungen konnte die Freiluftgalerie „Aufgehängt und hochgesehen“ im vergangenen Jahr zwar trotz Corona stattfinden, allerdings nur mit Verzögerung – eigentlich sollten die großformatigen Bilder schon Ende März in der Seestraße aufgehängt werden, tatsächlich kam es dazu aber erst im Juni. Wissen Sie noch, warum das so war? Der richtige Lösungsbuchstabe kommt in das Feld mit der Nummer 16.

  • Durch die Corona-Krise kam es zur Verzögerung beim Druck, weil nötige Farben aus China geliefert werden sollten, es allerdings zu Lieferschwierigkeiten kam. Durch den Einbruch bei den Passagierflügen fehlten deren Frachtkapazitäten. (Lösungsbuchstabe H)
  • Die Bilder konnten nicht aufgehängt werden, weil zwischen den damit beschäftigten Personen die in dieser Zeit notwendigen Sicherheitsabstände nicht hätten eingehalten werden können. (Lösungsbuchstabe O)
  • Um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, sollten die Menschen daheim bleiben und nur dringenden Fällen die Wohnungen verlassen. Weil befürchtet wurde, dass die Freiluftgalerie die Radolfzeller auf die Straßen locken könnte, wurde ihr Start verschoben. (Lösungsbuchstabe W)
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Lesestoff von der Höri

Ein Lichtblick in Corona-Zeiten ist, dass zwischen Lockdown, Ausgangssperre und eingeschränkten Freizeitangeboten wieder mehr gelesen wurde. Passend dazu wurde im April ein Buch veröffentlicht, das Wissen von der Höri enthält. Was für Buch war das? Der richtige Lösungsbuchstabe kommt in das Feld mit der Nummer 31.

  • Ein interessierter Bürger aus Gaienhofen hatte zur Geschichte der Höri-Bülle recherchiert und sein gesammeltes Wissen niedergeschrieben. (Lösungsbuchstabe A)
  • Das Hermann-Hesse-Museum brachte einen fiktiven Roman heraus, in dem der bekannte Schriftsteller zur Spürnase wird und gemeinsam mit Rudolf Wackernagel auf Verbrecherjagd geht. (Lösungsbuchstabe S)
  • Als Teil eines Mehrgenerationen-Schulprojekts war ein Kinderbuch zum Thema Mundart erschienen, das Geschichten beinhaltet, die seit Generationen an Kachelöfen in Iznang, Horn, Öhningen oder auf dem Schienerberg erzählt werden. (Lösungsbuchstabe L)
Eine Szene aus dem Gemeinderat in Radolfzell. Im vergangenen Frühjahr kam es zu einem ungewöhnlichen Ereignis. Wissen Sie noch, welches das war?
Eine Szene aus dem Gemeinderat in Radolfzell. Im vergangenen Frühjahr kam es zu einem ungewöhnlichen Ereignis. Wissen Sie noch, welches das war? | Bild: Jarausch, Gerald

Ungewöhnliche Umstände

Dass Gemeinderat und Stadtverwaltung nicht immer einer Meinung sind, ist nicht ungewöhnlich. Oft genug wird in den Sitzungen über Entscheidungen oder Vorschläge diskutiert. Im Frühjahr 2020 sorgten unterschiedliche Ansichten von Räten und Stadt aber für eine sehr ungewöhnliche Situation. Welche war das? Der richtige Lösungsbuchstabe kommt in das Feld mit der Nummer 10.

  • Nachdem Gemeinderat und Verwaltung in drei aufeinander folgenden Sitzungen beim Thema sozialer Wohnungsbau auf keinen gemeinsamen Nenner kommen konnten, traten drei Stadträte von ihrem Amt zurück. (Lösungsbuchstabe P)
  • Weil eine Gemeinderatssitzung in den Augen der meisten Räte nicht in die damals geltenden Restriktionen passte, die Themen der Tagesordnung nicht allzu dringend waren und die Sitzung ein zu großes Gesundheitsrisiko darstellte, beschlossen die meisten Fraktionen, den Termin nicht wahrzunehmen zu wollen. (Lösungsbuchstabe T)
  • Nachdem auch nach 22 Uhr noch offene Punkte auf der Tagesordnung einer Gemeinderatssitzung standen, wollte ein Teil der Stadträte schon vor Ende der Sitzung den Saal verlassen. OB Martin Staab drängte aber auf die Wichtigkeit der Themen und ließ die Stadträte im Saal einschließen. (Lösungsbuchstabe J)
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Neue Wege wegen Corona

Nachdem im Frühjahr erstmals wegen der Corona-Krise geschlossen wurden, standen Schüler, Eltern und Personal vor vielen Herausforderungen. So verloren etwa die Schulsozialarbeiterinnen Alexa Peterson und Siobhan O‘Connor von den örtlichen Schulen auf der Höri den direkten Kontakt zu Schülern und Eltern. Um dennoch Ansprechpartner sein zu können, überlegten sie sich etwas ganz Bestimmtes. Was? Der richtige Lösungsbuchstabe kommt in das Feld mit der Nummer 20.

  • Die beiden Schulsozialarbeiterinnen richteten eine „Nummer gegen Kummer„ ein, um Familien und Schülern am Telefon zu helfen. (Lösungsbuchstabe N)
  • Alexa Peterson und Siobhan O‘Connor richteten eine Internetseite ein, über die die Schüler Kontakt zu ihnen aufnehmen und ihnen ihre Probleme schildern konnten. (Lösungsbuchstabe V)
  • Die beiden Frauen veröffentlichten auf Youtube täglich Videos, auf denen sie über häufige Probleme sprachen und Lösungsvorschläge gaben. (Lösungsbuchstabe U)
Auf dem Radolfzeller Wochenmarkt müssen mittlerweile wieder Mund-Nasen-Masken getragen werden. Eine Zeit lang wurde die Pflicht aber aufgehoben. Warum?
Auf dem Radolfzeller Wochenmarkt müssen mittlerweile wieder Mund-Nasen-Masken getragen werden. Eine Zeit lang wurde die Pflicht aber aufgehoben. Warum? | Bild: Jarausch, Gerald

Lockerung im Mai

Mund-Nasen-Masken gehören mittlerweile zu unserem Alltag dazu. Für den Besuch auf dem Wochenmarkt hob die Stadt Radolfzell allerdings Mitte Mai die Tragepflicht vorübergehend auf. Warum? Der richtige Lösungsbuchstabe kommt in das Feld mit der Nummer 4.

  • Die Stadtverwaltung sah keinen Sinn in der Tragepflicht, weil sich ohnehin kaum jemand an die Regeln halten wollte und gab die Versuche, weitere Infektionen zu vermeiden, auf. (Lösungsbuchstabe K)
  • Nachdem es zu einem Überfall auf dem Wochenmarkt gekommen war, hielt die Stadtverwaltung es für zu riskant, die Täter bei einem erneuten Überfall nicht erkennen zu können. (Lösungsbuchstabe D)
  • Die Stadtverwaltung beschloss, die Pflicht auf dem Wochenmarkt aufzuheben, weil es laut Informationen des Landkreises Konstanz seit über drei Wochen keine Neuinfektionen in Radolfzell mehr gegeben hatte. (Lösungsbuchstabe H)