Der nächste Schritt im Kampf gegen das Coronavirus steht an: Ab dieser Woche sollen Betriebsärzte in Baden-Württemberg mit Impfungen in den Unternehmen beginnen. Auch Betriebe aus Radolfzell bereiten sich darauf vor.

Schiesser

Bei der Schiesser wurde in Absprache mit der Betriebsärztin der Bedarf unter den Mitarbeitern ermittelt, rund 100 Personen hätten daraufhin Interesse an einem Impfangebot über das Unternehmen bekundet. „Nähere Informationen darüber, zu welchem Zeitpunkt welche Mengen an Impfstoff zur Verfügung stehen, erhält unsere Betriebsärztin im Laufe dieser Woche, sodass wir dann zeitnah mit den ersten Impfungen starten können“, hieß es in der vergangenen Woche von Schiesser. Gemäß der Auskunft der Betriebsärztin solle das bereits in der kommenden Woche soweit sein.

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Hügli

Wie Endrik Dallmann, Geschäftsführer von Hügli Deutschland, auf Nachfrage mitteilt, wurde in dem Lebensmittelunternehmen in Abstimmung mit dem Betriebsarzt ein betriebsinternes Impfzentrum eingerichtet, „das wir nach Verfügbarkeit des Impfstoffes in wenigen Stunden in Betrieb nehmen können.“ Dafür wurden Voranmeldungen der Mitarbeiter entgegengenommen. Nun komme es darauf an, ob und wann der Impfstoff geliefert werde. „Wir sind bereit.“

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Allweiler

Auch die Allweiler GmbH möchte „auf jeden Fall die Möglichkeit nutzen, unseren Mitarbeitenden eine Impfung über den Betrieb anzubieten“, teilt Kitty Stengel Direktorin für Human Resources (HR), mit. Die Vorbereitungen in enger Zusammenarbeit mit dem Betriebsarzt laufen, Impfdosen würden bestellt, sobald es möglich und die interne Infrastruktur für die Impfungen aufgestellt sei.

Aktuell sei geplant, die impfwilligen Mitarbeiter an zwei Tagen zu impfen. Dadurch sei auch eine Impfpriorisierung nicht zwingend notwendig. „Grundsätzlich sehen wir jedoch, dass Mitarbeitende mit vielen Kontakten und keiner Möglichkeit, Homeoffice in Anspruch zu nehmen, vorrangig geimpft werden sollten“, so Stengel.