Musikliebhaber drehen sich auf dem Seetorplatz zurzeit ein Gewinde in den Hals. Der Grund: Über ihren Köpfen bewegen sich einem Instrumenten-Mobile gleich Trompete, Posaune, Querflöte, Horn und Kornett, als spielten sie eine imaginäre Melodie. Ja, Radolfzell macht gern als Blasmusikstadt von sich reden.

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Das ist kein Schwindel: Wer den Kopf beim Tanz der Instrumente zwei Blicketagen tiefer legt, bleibt am Stadtmuseum hängen. Dort, wer hätt‘s gedacht, gastiert die Sonderausstellung „Musikstadt – Stadtmusik“. Denn die Sache ist nicht nur ein Werbegag, sie hat einen aktuellen Anlass: Die Stadtkapelle Radolfzell ist 250 Jahre alt. Die Mitglieder des Orchesters sind nicht nur grandiose Musiker, sondern auch begabte Bastler. Für die Ausstellung haben sie eine Kugelbahn aus Instrumententeilen im Museum eingebaut. Und das Mobile mit Trompete, Posaune, Querflöte, Horn und Kornett über die Seetorstraße gespannt.