Irmhild Kalkowski wohnt in Moos und arbeitet als freie Architektin. Seit 1999 sei sie für die Rot-Grüne-Liste im Gemeinderat Moos tätig. „Erst seit der vergangenen Bundestagswahl habe ich darüber nachgedacht, zum Bündnis 90/Die Grünen zu wechseln“, sagt die freie Architektin. Sie habe sich dafür entschlossen, um gemeinsam für die Erhaltung der Umwelt zu stehen und gegen Rechtsextremismus zu kämpfen.

Die 66-Jährige ist in der lokalen Wahlkampfkommission der Grünen aktiv: „Dort treffen wir gemeinsam die Entscheidungen darüber, wie wir die Landtagswahl angehen wollen und welche Themen wir nach Außen tragen möchten.“ Außerdem unterstütze sie den Marktstand ihrer Partei in Öhningen.

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Auch wenn es in diesem Jahr schwierig sei, in persönlichen Kontakt mit den Menschen zu treten, verteile sie am Marktstand Flyer. Alles, um mit den Mitmenschen über ihre Anliegen und Fragen bezüglich der Landtagswahl ins Gespräch zu kommen.

Die Schwerpunkte des politischen Programms der Grünen ließen sich sogar mit der Arbeit der Architektin verbinden: „Eine bessere Vermittlung von Baukultur und ein sparsamer Umgang mit den vorhandenen Flächen sind für mich stets präsente Themen.“ Sie setze sich so für den Erhalt der Kulturlandschaft Bodensee ein. „Besonders für die Unterseelandschaft, ein unwiederbringliches Kleinod, haben wir eine Verpflichtung, über die Region hinaus Verantwortung zu tragen“, ergänzt sie.

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Außerdem sei es ihr wichtig, mehr Frauen in politische Gremien zu wählen. „Meine Vision ist ein Grünes Baden-Württemberg in einem immer grüner werdenden Europa.“ Die Grünen seien ihrer Meinung nach die einzige Partei, mit der es überhaupt noch möglich sei, den Klimazielen gerecht zu werden.

Sie seien es, die dem Rechtsruck in der Gesellschaft einen dringend benötigten Gegenpol setzen und für echte Integration und Friedenspolitik einstehen, so die 66-Jährige. „Das Ziel des Wahlkampfs ist deshalb für mich eine weitere Legislaturperiode der grünen Landesregierung mit Nese Erikli als Landtagsabgeordneten des Wahlkreises.“

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Irmhild Kalkowski steht persönlich für die Gleichstellung von allen Geschlechtern ein: „Gerade im Beruf sollte es keine Rolle spielen, welches Geschlecht eine Person hat oder eben nicht hat.“ Abschließend merkt sie zu ihrer Motivation für die politische Arbeit an: „Zusätzlich ist mir die Integration von Geflüchteten wichtig und mein Ziel wäre eine gemeinsame, interkulturelle Zukunft.“