In Güttingen stellt sich in der Ortsdurchfahrt die Frage nach der Verkehrssicherheit für die Fußgänger und Anwohner. Mehrere Bürger klagten über die gefährliche Verkehrssituation in der Badener Straße mit der Fortführung in die Bordwaldstraße. Das Parken in der Ortsdurchfahrt veranlasse Fahrer bei dem engen Begegnungsverkehr oftmals, auf den Bürgersteig auszuweichen.

Unfälle wurden bisher keine verzeichnet, nach einer Verkehrsbegehung mit dem Straßenbauamt wurde die Gefahr aber anerkannt. Einstimmig beschloss der Ortschaftsrat darum in seiner jüngsten Sitzung, ein beschränktes Halteverbot für die Ortsdurchfahrt auszusprechen – vorerst begrenzt auf ein halbes Jahr. Danach möchte der Rat die Lage neu beurteilen. Zu der Entscheidung kam der Ortschaftsrat trotz unterschiedlicher Meinungen. Ortschaftsvorsteher Martin Aichem kommentierte: „Ich begrüße es sehr, dass wir zu einem Kompromiss gekommen sind, der auch die Zweifler vielleicht befriedigt.“

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Viele parken nahe Tiefgaragen

Wie es zu dem vermehrten Parken in der Ortsdurchfahrt kommt ist bisher noch unklar. Auffällig sei jedoch, dass genau dort ein hohes Parkaufkommen ist, wo sich in der Nähe Tiefgaragen befinden, waren sich Martin Aichem und Manfred Hiller einig. Brigitte Neubrandt beobachtete zudem eine Umnutzung der Parkplätze in den Vorgärten bei gleichzeitigem Parken auf der Straße.

Die Straßenverkehrsbehörde gab den Räten vor der Entscheidung zwei Empfehlungen mit: Sie könnten ein eingeschränktes Halteverbot erheben oder das Parken nur in ausgewiesenen Parkbuchten erlauben. Hubert Wiggenhauser sprach sich für ein eingeschränktes Halteverbot aus. Reduziertes Parken mittels Parkbuchten würde nur dann gelingen, wenn die Straße durch Ordnungshüter überwacht werde. Manfred Hiller war wie die meisten Räte für ein Parkverbot in Kombination mit einer Geschwindigkeitsmessung.

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