Von vier Arbeitskreisen des Jugendgemeinderats (JGR) gibt es Neues zu berichten. Die Jugendlichen beschäftigen sich mit der Erweiterung des Skateplatzes, der Suche nach einem Jugendraum, der Planung für Rock am Segel und sie bemühen sich um mehr Sportmöglichkeiten.

Zur jüngsten JGR-Sitzung waren Vertreter des Skater-Vereins Knallbrett eingeladen. Obwohl die Skater mit den Überlegungen der Stadt zur Erweiterung des Parks nicht völlig einverstanden waren, sichern sie Unterstützung bei der Suche nach Sponsoren zu, berichtete Radolf Schoepke, der mit ihnen nochmals Kontakt aufgenommen hat. Die Skater wünschen sich die Erweiterung des Platzes um Bahnen für ihren Sport, die festgelegten Standards entsprechen. Im Gespräch ist derzeit der Bau von Bahnen für Biker. Björn Adler schlug vor, sich darum zu bemühen, die Stadtwerke als Sponsoren zu gewinnen.

Wunsch nach einer Flutlichtanlage

Auf dem Platz soll eine Flutlichtanlage gebaut werden, damit er auch in den dunkleren Monaten in den Abendstunden genutzt werden kann. Die Kosten für die Lichtanlage sind mit 15.000 Euro kalkuliert. Ob der Bau dieser Anlage priorisiert werden kann, werde in einem Treffen mit Oberbürgermeister Simon Gröger intern besprochen, so Jugendreferentin Eva-Maria Beller. Dabei soll auch zur Sprache kommen, wie man auf die Interessen der verschiedenen Nutzer eingehen könne. Danach könne ein runder Tisch mit allen Betroffenen geplant werden.

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Auf der Suche nach einem Jugendraum in der Stadt, sei die Idee aufgekommen, die Betreiber des Bokle zu fragen, ob dort ein Raum genutzt werden könne, erzählte Marcela Borgböhmer. „Sie haben sich über unsere Anfrage gefreut. Eventuell können wir das Bokle einen Tag in der Woche in Eigenregie nutzen“, sagte Björn Adler.

Was den Sport angeht, seien vor allem die Basketballer auf der Suche nach mehr Spielmöglichkeiten. Der Platz an der Unterseehalle werde um 18 Uhr geschlossen. Danach gebe es keine Betreuung mehr. Adler will bei der Stadt nachfragen, ob die Öffnungszeiten verlängert werden können. Und für das „Schools out“ Konzert am 27. Juli sei das Konzertsegel bereits für drei Tage reserviert, so Lucas Pascual Maier.