Die Stadt Radolfzell möchte auch im Jahr 2021 das Wohnraumakquiseprogramm Raumteiler fortsetzen. Das Programm wurde erstmalig im Februar 2019 vorgestellt. Im Rahmen dessen können sich Wohnungsbesitzer melden und mit Hilfe von Fördergeldern Wohnraum wieder bewohnbar machen und diesen dann Geflüchteten zur Verfügung stellen.

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Das Programm wirkt sich positiv auf die Entwicklung der Anschlussunterbringungsquote aus. Die aktuelle Darstellung der Anschlussunterbringungsquote zum 1. Oktober im Bereich Asyl liege laut Stadtverwaltung noch nicht vor. Laut dem Stand vom 1. Juli sollen die Gemeinschaftsunterkünfte des Landkreises noch immer zu 49,45 Prozent mit Fehlbelegern belegt sei.

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Bis Mitte Oktober 2020 konnten über Raumteiler 28 Wohnungen und Häuser angemietet und 128 Personen in Anschlussunterbringung untergebracht werden. Das ist für die Stadt Radolfzell besonders wichtig, denn für jeden Geflüchteten, der eigentlich das Recht hätte, die Gemeinschaftsunterkunft zu verlassen und in eine eigene Wohnung zu ziehen, aber keine findet, wird eine Fehlbelegerabgabe fällig.

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Radolfzell weist zum 1. Juli eine Unterbelegung von 29 Personen auf, für die eine Fehlbelegerabgabe an den Landkreis Konstanz zu bezahlen ist. Diese Abgabe beträgt aktuell rund 320 Euro pro Person und Monat.

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