Wie geht es weiter mit dem Party-Verbot auf der Mettnau? In der jüngsten Sitzung des Jugendgemeinderats (JGR) wurde über die im Juni erlassenen Verordnung noch einmal mit Oberbürgermeister Martin Staab diskutiert.

Die Vorsitzenden des JGRs, Karolina Wick und Jannik Probst, hatten um das Treffen gebeten und bereits Lösungsansätze gesammelt. So könnte die kritische Wiese vor dem Hotel Iris am See zum Beispiel zu einer Skulpturenwiese umgewandelt werden. Damit wäre sie für Feiernde unattraktiver. Gleich zu Beginn des Gesprächs im Bürgersaal des Rathauses stellte Martin Staab klar, er werde sich die Ideen der Jugendlichen anhören, könne aber weder Zu- noch Absagen erteilen.

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Eine Umwandlung des Mettnauparks zum Kurpark komme für ihn nicht infrage, so Staab. Das würde das Problem auf der Mettnau zwar lösen, es aber an andere Orte verlagern. „Ich denke, dass das Verbot in den nächsten Wochen aufgehoben werden wird“, erkärte Staab und fügte an: „In den Sommermonaten war die Verordnung notwendig, denn es gab deutlich mehr Beschwerden über Ruhestörungen als normalerweise.“

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Das Feier-Verbot sei als Hilfe für die Polizei gedacht gewesen. Auf Nachfrage der Jugendlichen betonte er, die Maßnahme solle nicht präventiv eingesetzt werden. „Wir wissen nicht, wie sich die aktuelle Situation weiter entwickelt. Sollte das Problem aber nächstes Jahr noch einmal auftreten, wollen wir vorbereitet sein.“

Im November, so Staab, soll ein runder Tisch mit den Beteiligten für Klarheit sorgen. Die Mettnau als attraktiver Ort zum Wohnen und für Freizeitaktivitäten werde immer ein Diskussionspunkt bleiben, betonte er. Man werde aber versuchen, gemeinsam eine Lösung zu finden, bis dahin könne nichts weiter unternommen werden.

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