Die Mitglieder der Zeller Kultur scharren mit den Füßen und wollen nach der durch die Corona-Krise verursachte Zwangspause vor allem eines: Sie wollen zurück auf die Bretter, die ihnen als Schauspieler sprichwörtlich die Welt bedeuten. Wie die Vorsitzende des Radolfzeller Kulturvereines, Waltraud Rasch, im Gespräch mit dem SÜDKURIER mitteilte, plane man schon bald mit einer Rückkehr zu den Proben. „Wir bei der Zeller Kultur sind trotz der Pandemie weiterhin positiv gestimmt und freuen uns, wenn es wieder los geht“, sagt sie.

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Und los soll es nach Wunsch von Waltraud Rasch schon sehr bald gehen: So sollen die Theaterstücke, die aufgrund der Pandemie ausfallen mussten, im September nachgeholt werden. „Wir werden dann Bertolt Brechts „Trommeln in der Nacht“ und Wolfgang Hildesheimers „Die Verspätung“ zeigen“, verrät sie.

Zeller Kultur zeigt „Trommeln in der Nacht“

Ein Premierentermin für die erste Aufführung von „Trommeln in der Nacht“ steht laut Rasch bereits fest: Am Donnerstag, 3. September, um 20 Uhr zeigt die Zeller Kultur das Stück von Bertolt Brecht in den Räumlichkeiten in der Fürstenbergstraße 7. Die Mitglieder haben bereits vor dem Corona Lockdown mit den Proben zum Theaterstück begonnen, mussten diese dann allerdings aufgrund der Pandemie-Verordnungen abbrechen.

Proben statt Sommerurlaub

Jetzt sollen diese – samt der ein oder anderen Neubesetzung – wieder aufgenommen werden. „Wir werden die Intensität natürlich hochfahren müssen und über den Sommer hinweg proben. Statt Sommerurlaub geht es für unsere Schauspieler auf Probenfahrt“, sagt Rasch. Sie rechne damit, dass die Schauspieler rund vier bis fünf Wochen intensiv üben werden.

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Obwohl die Zeller Kultur mit Blick auf ihre Theateraufführungen zum Zuschauen verdammt war, waren die Mitglieder nicht untätig. Hinter den Kulissen hat sich viel getan. So steht etwa die barrierefreie Toilette im Erdgeschoss kurz vor der Fertigstellung. Laut Waltraud Rasch sollen sie zum Premierentermin nutzbar sein.