Der letzte Teil des Jahresrückblickrätsels steht an, die verbliebenen offenen Lösungsbuchstaben werden nun enthüllt. Es geht um Feuerwehr-Kommandantinnen, Probleme bei der Froschenzunft und die verschobene Umbenennung einer Straße. Ein letztes Mal gilt es nun, Detailwissen unter Beweis zu stellen, um mit dem richtigen Lösungssatz an unserem Gewinnspiel teilnehmen zu können.

Besonderheit bei der Feuerwehr

Für Denise Kiesling gab es im vergangenen Jahr Grund zur Freude: Sie wurde zur stellvertretenden Kommandantin der Feuerwehr Abteilung Gaienhofen/Hemmenhofen gewählt. Damit vertritt sie den Kommandanten Reinhold Wieland. Doch was war das Besondere an ihrer Wahl? Der richtige Lösungsbuchstabe kommt in das Feld mit der Nummer 6.

  • Denise Kiesling war zum Zeitpunkt ihrer Wahl gar kein Feuerwehrmitglied, sondern lediglich freundschaftlich mit der Feuerwehr Abteilung Gaienhofen/Hemmenhofen verbunden. Weil aber sonst niemand sich für das Amt finden ließ, durfte sie es schließlich doch besetzen. (Lösungsbuchstabe T)
  • Für die Wahl von Wielands Stellvertreter wurden ganze zehn Wahlgänge nötig, da immer wieder etwas schief ging – einmal gingen so zum Beispiel Stimmen verloren, ein weiteres Mal hatte man sich verzählt. Am Ende klappte dann aber doch noch alles. (Lösungsbuchstabe S)
  • Mit Denise Kiesling wurde erstmals in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr von Gaienhofen eine Frau als stellvertretende Kommandantin gewählt. (Lösungsbuchstabe K)
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Schlechte Nachricht für die Froschenzunft

Im Herbst wurde die Radolfzeller Froschenzunft mit einer regelrechten Hiobsbotschaft konfrontiert: Die Froschenzunft kann an dieser Fasnacht, selbst wenn Veranstaltungen trotz Corona stattfinden könnten, die Ratoldusturnhalle nicht nutzen. Nur was ist der Grund dafür? Der richtige Lösungsbuchstabe kommt in das Feld mit der Nummer 18.

  • Ein Gutachten hatte ergeben, dass der Boden der Ratoldusturnhalle nicht mehr tragfähig und nur noch für den Schulsport zulässig ist. Für die Narren gibt es daher keinen Zugang. (Lösungsbuchstabe I)
  • Die Ratoldusturnhalle ist für die Zeit der Fasnacht bereits komplett für andere Veranstaltungen, etwa Firmen-Feiern und Erste Hilfe-Kurse, ausgebucht. Die Froschenzunft hat schlichtweg keinen Platz mehr (Lösungsbuchstabe E)
  • Ausgerechnet in der Fasnachtszeit finden in der Ratoldusturnhalle umfangreiche Renovierungsarbeiten statt. So sollen unter anderem die Wände neu gestrichen und modernere Sportgeräte wie eine Sprossenwand, angebracht werden. (Lösungsbuchstabe A)
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Das Glockenspiel bleibt stumm

Es war der Verlust einer Radolfzeller Tradition: Im vergangenen Jahr verstummte das Glockenspiel am Radolfzeller Rathaus, das sonst viermal täglich in 14 Tonlagen das Badnerlied, das Hausherrenlied und saisonale Musikstücke wie „Stille Nacht“ oder „Leise rieselt der Schnee“ spielt. Doch woran lag es, dass die Glocken auf einmal nicht mehr läuteten? Der richtige Lösungsbuchstabe kommt in das Feld mit der Nummer 1.

  • Das Glockenspiel war defekt und funktionierte deshalb nicht. Wie der Pressesprecher der Stadt, Moritz Schade, damals berichtete, war augenscheinlich das Steuergerät kaputt gegangen. (Lösungsbuchstabe P)
  • Nachdem sich Anwohner über Lärmbelästigung durch das Glockenspiel beschwert hatten, wurde es vorübergehend still gelegt, um den Vorwurf zu prüfen. Geplant war, ein Gutachten durchzuführen und herauszufinden, ob die Lebensqualität der Anwohner wirklich durch das Glockenspiel beeinträchtigt wird. (Lösungsbuchstabe H)
  • In das Repertoire des Glockenspiels sollten neue Lieder aufgenommen werden, darunter „Don‘t worry, be happy“ von Bobby McFerrin und „You‘ll never walk alone“, das zum Musical „Carousel“ gehört und mehrfach gecovert wurde. Damit sollte in der Corona-Pandemie Mut gemacht werden. Damit die Stücke aufgespielt werden konnten, musste das Glockenspiel aber längere Zeit stillgelegt werden. (Lösungsbuchstabe F)
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Bürger werden selbst aktiv

Im vergangenen Herbst startete die Grüne Höri, der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen, eine besondere Aktion, um sich für ein verringertes Tempo auf den Ortsdurchfahrten auf der Höri einzusetzen. Welche war das? Der richtige Lösungsbuchstabe kommt in das Feld mit der Nummer 24.

  • Der Ortsverband traf sich mit mehreren Interessierten in Moos, von dort aus zogen die Teilnehmer in einem Protestzug mit Schildern und Megafonen ausgestattet auf der Straße bis nach Öhningen, um so auf die Forderung nach Tempo 30 für mehr Verkehrssicherheit, Lärmschutz und Klimaschutz aufmerksam zu machen. (Lösungsbuchstabe G)
  • Der Ortsverband hängte an mehreren Gebäuden, darunter den Rathäusern auf der Höri, den Kirchtürmen sowie dem Hesse-Museum und dem Chorherrenstift große Banner auf, auf denen die Forderungen aufgelistet waren. (Lösungsbuchstabe S)
  • Der Ortsverband der Grünen verteilte auf der gesamten Höri Schilder mit der Aufschrift „Freiwillig Tempo 30“. Diese wurden von mehreren Privatleuten auf ihren Grundstücken an den Ortsdurchfahrten aufgestellt. (Lösungsbuchstabe W)
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Die Lettow-Vorbeck-Straße sollte eigentlich noch 2021 umbenannt werden – doch dieses Vorhaben wurde verschoben. Warum? | Bild: Jarausch, Gerald

Namensänderung verzögert sich

Eigentlich hätte bereits im vergangenen Jahr die Lettow-Vorbeck-Straße in Radolfzell umbenannt werden sollen – denn sie wurde nach dem Kriegsverbrecher Paul von Lettow-Vorbeck aus der Kaiserzeit benannt. Als neuer Name wurde „Ahornstraße“ vorgeschlagen. Doch die Umbenennung musste auf 2022 verschoben werden – warum? Der richtige Lösungsbuchstabe kommt in das Feld mit der Nummer 17.

  • In der Sitzung, in der die Umbenennung eigentlich stattfinden sollte, fehlte ein Großteil der Stadträte. Sie waren an Corona erkrankt und mussten fern bleiben. Die Sitzung wurde deshalb verschoben, in der Hoffnung, dass das Gremium dann wieder zumindest annähernd vollständig ist. (Lösungsbuchstabe E)
  • Einige Anwohner befürchteten eine Verwechslungsgefahr mit dem Ahornweg in Böhringen, weil die Ahornstraße zu ähnlich klingt. Die CDU-Fraktion des Radolfzeller Gemeinderats stellte deshalb einen Antrag, die Umbenennung noch einmal zu verschieben und die Anwohner der Lettow-Vorbeck-Straße nach einem neuen Namen suchen zu lassen. (Lösungsbuchstabe R)
  • Gegen die Umbenennung hatte sich eine Bürgerinitiative gebildet, die eine Petition mit über 1000 Unterschriften beim Rathaus einreichte. Im Gemeinderat beschloss man daraufhin, noch einmal über die Umbenennung zu beraten. Schlussendlich entschied man sich dennoch für die Umbenennung, der Termin musste jedoch durch die Verzögerungen verschoben werden. (Lösungsbuchstabe O)
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Kisten für die Radolfzeller Kinder

Ein besonderes Geschenk der Bürgerstiftung Radolfzell erhielten im vergangenen Jahr die Radolfzeller Grundschulen sowie die Kinderwohnung in der Schlesierstraße: Für die Kinder wurden mehrere Holzkisten angefertigt, die ebenfalls durch die Bürgerstiftung befüllt werden sollten – nur mit was? Der richtige Lösungsbuchstabe kommt in das Feld mit der Nummer 2.

  • In Absprache mit den Empfängern sollten diese Spielsachen in die bereit gestellten Kisten kommen: Bälle, Springseile und Straßenmalkreide. (Lösungsbuchstabe U)
  • Da auch für das Jahr 2022 noch kein Ende der Pandemie in Sicht ist, sollten die Kisten mit Material zur Eindämmung von Infektionen befüllt werden – darunter etwa Masken und Desinfektionsmittel. Nach der Pandemie können die Kisten anderweitig genutzt werden. (Lösungsbuchstabe I)
  • Die Kisten sollen mit Bio-Lebensmitteln aus der Region befüllt werden, etwa mit selbst gemachten Nudeln oder frischer Milch von Bauernhöfen. Diese sollen unter den Kindern verteilt werden und Anlass sein, über nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung zu sprechen. (Lösungsbuchstabe A)