Na, wie viel haben Sie in den ersten drei Teilen unseres Rätsels gewusst? Beim Blick auf den Sommer des vergangenen Jahres dürfen Sie nun erneut Ihr Wissen unter Beweis stellen. Interesse weckten damals neben der neu gestalteten Bahnhofsunterführung auch ein Böhringer, der zur besten Sendezeit im Fernsehen auftrat, Taucher im Untersee und die Mooser Wasserprozession, die zwar in abgespeckter Form stattfinden musste, aber immerhin nicht abgesagt wurde.

Bild: Kalim-Stock.adobe.com/Ute Schönlein

Fässer schmücken die Stadt

Im Mai wurden an verschiedenen Orten in Radolfzell, darunter am Ufer, vor dem Bahnhof, am Untertorplatz und am Marktplatz, lackierte ausrangierte Lebensmittelfässer aufgestellt. Doch warum? Der richtige Lösungsbuchstabe kommt in das Feld mit der Nummer 36.

  • Weil nach dem Beginn der Corona-Pandemie vermehrt medizinische Masken nach dem Gebrauch einfach auf die Straßen geworfen wurden, wurden die Fässer aufgestellt und zu Mülleimern umfunktioniert. Dadurch hoffte man auf weniger Verschmutzung. (Lösungsbuchstabe T)
  • Auf Anregung von Gastronomen sollten mehr Möglichkeiten geschaffen werden, um to-go-Gerichte bequem einzunehmen. Die Fässer wurden daher zu improvisierten Stehtischen umfunktioniert und zu diesem Zweck mit einer Holztischplatte ausgestattet. (Lösungsbuchstabe S)
  • Die Lebensmittelfässer gehörten zu einer Kunstinstallation. Sie wurden von den städtischen Betrieben mit einer weißen Grundierung versehen, ehe sie von Radolfzeller Schulklassen mit bunten Szenen bemalt wurden. (Lösungsbuchstabe R)
Das könnte Sie auch interessieren

Arzt reist mit Bus durch die Stadt

Ebenfalls im Mai machte der Radolfzeller Arzt Frank Burkart mit einer besonderen Aktion auf sich aufmerksam. Mit einem Bus war er in der Stadt unterwegs und machte Halt an verschiedenen Stellen. Nur zu welchem Zweck? Der richtige Lösungsbuchstabe kommt in das Feld mit der Nummer 16.

  • Da es Frank Burkart durch die Corona-Pandemie zu riskant geworden war, seine Patienten in seiner Praxis zu empfangen und mehrere Personen zueinander ins Wartezimmer zu setzen, verlegte er seine Sprechstunden kurzerhand ins Freie auf öffentliche Plätze in Radolfzell. Mit dem Bus fuhr er dann von Ort zu Ort, um seine Patienten dort zu behandeln. (Lösungsbuchstabe R)
  • Im Sommer waren auch zahlreiche Ärzte an Corona erkrankt, weshalb mehrere Praxen in der Stadt nicht ausreichend besetzt waren. Frank Burkart bot seine Hilfe an und reiste von Praxis zu Praxis, um dort zumindest ein paar Termine pro Tag wahrzunehmen und das Praxisteam zu unterstützen. (Lösungsbuchstabe L)
  • Frank Burkart richtete in dem Bus ein mobiles Corona-Testzentrum ein und fuhr gemeinsam mit seinem Team verschiedene Orte in Radolfzell an, um dort spontane Bürgertests durchzuführen. (Lösungsbuchstabe F)
Das könnte Sie auch interessieren

Böhringer tritt im Fernsehen auf

Seit 2014 treten in der Fernseh-Show „Die Höhle der Löwen“ die verschiedensten Gründer und Erfinder auf, um ihre Unternehmen oder Ideen vorzustellen und möglichst Investoren dafür zu finden. 2021 war Christian „Chris“ Kaiser einer von ihnen. Wissen Sie noch, mit welchem Konzept er teilnahm? Der richtige Lösungsbuchstabe kommt in das Feld mit der Nummer 28.

  • Das Startup von Chris Kaiser pflanzt Bäume, wenn über seine Internetseite Übernachtungen gebucht werden. Wie Kaiser berichtete, werde damit aktiv der Klimawandel bekämpft, Lebensraum für bedrohte Tierarten geschaffen sowie für Arbeitsplätze und Vollzeiteinkommen vor Ort gesorgt. (Lösungsbuchstabe I)
  • Chris Kaiser hat ein Startup-Unternehmen gegründet, über das Schmuck verkauft wird, der von Mitgliedern der afrikanischen Volksgruppe der Massai hergestellt wird. Die Einnahmen kommen fast vollständig Hilfsprogrammen in Kenia zugute. (Lösungsbuchstabe A)
  • Chris Kaiser stellte seine Idee vor, Do-it-yourself-Kits für veganen Käse zu verkaufen. Darin sollten unter anderem zerkleinerte Cashewkerne enthalten sein, die Käufer sollten sich den Käse-Ersatz selbst in der heimischen Küche zusammenmischen können. (Lösungsbuchstabe K)
Ex-Oberbürgermeister Martin Staab, Uwe Negraßus, Fachbereichsleiter Tiefbau, Ralf Wiedemann, Leiter der Abteilung Stadtreinigung und Lukas Burger vom Ingenieurbüro Raff bei der Vorstellung der sanierten Bahnhofsunterführung. Diese war während den Arbeiten mehrmals gestrichen worden – nur warum?
Ex-Oberbürgermeister Martin Staab, Uwe Negraßus, Fachbereichsleiter Tiefbau, Ralf Wiedemann, Leiter der Abteilung Stadtreinigung und Lukas Burger vom Ingenieurbüro Raff bei der Vorstellung der sanierten Bahnhofsunterführung. Diese war während den Arbeiten mehrmals gestrichen worden – nur warum? | Bild: Schneider, Anna-Maria

Ärger in der Bahnhofsunterführung

Im Juni wurde die sanierte Bahnhofsunterführung in Radolfzell offiziell vorgestellt. Trotz der Freude über die hellere Gestaltung berichtete Uwe Negraßus, Fachbereichsleiter Tiefbau, allerdings auch verärgert darüber, dass die Wände von den Arbeitern während der Sanierung immer wieder neu gestrichen werden mussten. Warum? Der richtige Buchstabe kommt in das Feld mit der Nummer 4.

  • Die frisch gestrichenen Wände waren immer wieder von Unbekannten beschmiert worden, darum mussten sie immer wieder neu überstrichen werden. Uwe Negraßus kündigte an, dass dies auch weiterhin so gemacht werde, damit die Täter merken, dass es sich nicht lohne, sich an den Wänden der Unterführung verewigen zu wollen. (Lösungsbuchstabe T)
  • Für die Sanierung war billige Farbe gekauft worden, deren Deckkraft zu wünschen übrig ließ. Sobald die Wände minimal feucht wurden, löste sich die Farbe stellenweise ab, weshalb immer wieder nachgebessert werden musste. Schlussendlich wurde ein hochwertiges Produkt erworben und dem Ärger ein Ende bereitet. (Lösungsbuchstabe I)
  • Bevor die Bahnhofsunterführung weiß gestrichen wurde, hatte man sich für einen beigen Anstrich entschieden. Nachdem die gesamten Wände bemalt worden waren, stellte sich aber heraus, dass die Farbe der Unterführung ein zu düsteres Aussehen verlieh. So wurde sie anschließend in einem hellen Gelb gestrichen, was aber ebenfalls nicht ideal war. Schlussendlich gab man sich mit Weiß zufrieden. (Lösungsbuchstabe E)
Die Taucher Pascal Michel (links) und Janik Ratke waren im Sommer im Wasser vor der Mettnau unterwegs. Dort suchten sie nach etwas – nur nach was?
Die Taucher Pascal Michel (links) und Janik Ratke waren im Sommer im Wasser vor der Mettnau unterwegs. Dort suchten sie nach etwas – nur nach was?

Mit Neopren im Strandbad

Im Sommer waren die Taucher Janik Ratke und Pascal Michel im Bodensee beim Radolfzeller Strandbad unterwegs. Auf dem Seegrund suchten die beiden nach etwas ganz Bestimmten – nur nach was? Der richtige Lösungsbuchstabe kommt in das Feld mit der Nummer 33.

  • Die beiden waren von Kreisarchäologe Jürgen Hald beauftragt worden, in den Fluten nach alten Münzen zu suchen. Dokumenten zufolge war nämlich vor der Mettnau einst ein kleines römisches Handelsboot untergegangen und Hald hatte Hoffnung, einen Teil der Ladung finden zu können. (Lösungsbuchstabe Z)
  • Janik Ratke und Pascal Michel waren auf der Suche nach Abfall. Sie sollten den Seeboden von allerlei Müll befreien. Zum Vorschein kamen nach etwa drei Stunden Arbeitseinsatz unter anderem mehrere Karabiner, ein verrostetes Lebensmittelfass sowie mehrere Abfalltüten voller Plastikbecher, Bierflaschen und Kronenkorken. (Lösungsbuchstabe K)
  • Nachdem ein Mann seinen Ehering im Bodensee verloren hatte, wurden die beiden Taucher mit der Suche nach dem bedeutsamen Schmuckstück beauftragt. Tatsächlich fanden sie den Ring nach über einer Stunde im Wasser. (Lösungsbuchstabe H)
Das könnte Sie auch interessieren

Kein Einstieg im Mooser Hafen

Die Mooser Wasserprozession verlief im vergangenen Jahr in vielerlei Hinsicht anders als in anderen Jahren: Zum einen konnten wegen der Pandemie weniger Wallfahrer über den See rudern und in Radolfzell wurden sie von einer überschaubaren Anzahl von Beobachtern empfangen. Außerdem war es den Wallfahrern nicht möglich, die MS Seestern im Mooser Hafen zu besteigen, das ging erst in Iznang – warum? Der richtige Lösungsbuchstabe kommt in das Feld mit der Nummer 13.

  • Nachdem es heftig geregnet hatte, war der Wasserstand des Sees so hoch, dass ein Einstieg im Mooser Hafen schlichtweg nicht möglich war. (Lösungsbuchstabe D)
  • Im Mooser Hafen waren durch ungewöhnlich hohe Wassertemperaturen sehr viele Wasserpflanzen gewachsen. Die Verantwortlichen befürchteten, dass diese sich im Rotor der Fähre verheddern könnten und verzichteten daher darauf, den Mooser Hafen anzufahren. (Lösungsbuchstabe B)
  • Im Mooser Hafen fanden zu dieser Zeit umfangreiche Sanierungsarbeiten statt, aus diesem Grund konnte er von der MS Seestern damals ausnahmsweise nicht angefahren werden. (Lösungsbuchstabe S)