Während der Alltag in Zeiten von Corona in vielen Bereichen noch weit von einer Normalisierung entfernt ist, zeigt sich der Wohnmobilstellplatz auf der Mettnau von seiner besten Seite. Im vergangenen Jahr von der Stadt Radolfzell angelegt, ist er derzeit voll belegt.

Schon kurz nach ihrer Wiedereröffnung knüpfte die Anlage damit an den Erfolg aus dem vergangenen Jahr an. Es hat also nicht lange gedauert, bis hier zumindest eine Spur von Normalität eingekehrt ist. Die derzeitigen Nutzer stammen aus ganz Deutschland und sind vor allem froh darüber, wieder reisen zu dürfen.

So zeigt sich das Ehepaar Altenhofer aus Halblech bei Füssen in Bayern erfreut über die wiedergewonnene Freiheit. „Wir hatten den Urlaub fest eingeplant und gehofft, dass wir auf den Stellplatz dürfen. Zum Glück hat es geklappt“, sagen sie dem SÜDKURIER. Auf bayrischen Anlagen sei dies erst ab der kommenden Woche wieder erlaubt.

Mehr Platz als anderswo

Die Anlage auf der Mettnau war dem Ehepaar empfohlen worden und entspricht ganz seinen Vorstellungen. Dass derzeit die Duschen nicht genutzt werden dürfen, können die in der Regel autarken Wohnmobilisten verschmerzen. Sie genießen vor allem die Möglichkeit, die Region tagsüber mit dem Rad zu erschließen, und wollen abends in Radolfzell essen gehen. Zudem haben sie positiv zur Kenntnis genommen, dass die Plätze in Radolfzell etwas mehr Platz bieten als das zum Teil andernorts der Fall ist.

Während eines Aufenthalts bei Dresden haben die Altenhofers ganz andere Erfahrungen gemacht. „Dort stand man so nah mit den Wohnmobilen nebeneinander, dass man nicht einmal die Markise öffnen konnte“, erinnern sie sich.

„Eine herrliche Umgebung“

Ähnlich positiv äußern sich Andrea Schwarz und Detlef Esslinger aus Ulm. Die beiden waren bereits in der vergangenen Woche auf der Anlage neben dem Kunstrasenplatz und haben Gefallen an Radolfzell und der Umgebung gefunden: „Hier hat man alles: die Nähe zum See und eine herrliche Umgebung“, sagt Andrea Schwarz.

Fühlen sich auf dem Wohnmobilplatz in Radolfzell wohl: Andrea Schwarz und Detlef Esslinger aus Ulm.
Fühlen sich auf dem Wohnmobilplatz in Radolfzell wohl: Andrea Schwarz und Detlef Esslinger aus Ulm. | Bild: Jarausch, Gerald

Nachdem die Zeit für eine vollständige Erkundung in der vergangenen Woche nicht ausgereicht hat, ist das Paar nun ein zweites Mal angereist, um das Versäumte nachzuholen.

Auf Tagestouren mit dem Rad erschließen die Beiden die Region um Radolfzell. „Gestern waren wir in Moos, und heute werden wir auf die Reichenau fahren“, sagt Detlef Esslinger. Dabei zeigen sich die Gäste aus Ulm erfreut über das gut ausgebaute Radwegnetz am Bodensee.

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Auch ihnen wurde der Wohnmobilstellplatz auf der Mettnau von Bekannten empfohlen. Den guten Eindruck ihrer Tippgeber kann das Paar nur bestätigen: Das ist eine Superanlage. Sie ist sehr gut gelungen“, lobt Andrea Schwarz. Für sie ist die geschaffene Infrastruktur mit der Toilettenanlage und dem modernen Abrechnungssystem ein echter Vorteil gegenüber anderen Stellplätzen.

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