Der aktuelle Bauabschnitt wird laut einer Pressemitteilung der Stadt von der Rickelshauser Straße bis zur Rommelstraße umgesetzt. Die Baustelle wird am Montag, 12. Oktober 2020, eingerichtet. Die Arbeiten sollen voraussichtlich Mitte Dezember abgeschlossen sein.

Während der gesamten Maßnahme komme es in der Singener Straße von der Rickelshauser Straße bis zur Hindenburgstraße zur halbseitigen Sperrung, so die Mitteilung. Eine Ampelschaltung werde eingerichtet. Während der Sanierung der Asphaltdecke sei Ende November zeitweise eine Vollsperrung erforderlich. Im Straßenabschnitt Hindenburgstraße bis Rommelstraße finden lediglich Markierungsarbeiten statt, die zu kleineren Verkehrsbeeinträchtigungen führen können.

Neue Radschutzstreifen kommen

Derzeit wird der Radverkehr in Fahrtrichtung Singen auf einem Radweg in beide Richtungen geführt. Künftig können Radfahrer die Ortsdurchfahrt beidseitig auf Radschutzstreifen passieren. „Um diesen Zielzustand zu erreichen, wird der bisherige Radweg auf der nördlichen Seite (Feuerwehr, Schule) aufgelöst, die Fahrbahn somit verbreitert und jeweils ein Radschutzstreifen auf beiden Fahrbahnseiten aufgebracht. Der Gehweg bleibt bestehen“, beschreibt die Pressemitteilung.

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Dieser erste Teilabschnitt koste 370.000 Euro. Die Maßnahme ist im Rahmen des Förderprogramms Rad- und Fußverkehr des Landes Baden-Württemberg und der Kommunalrichtlinie des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit förderfähig und bewilligt.

Streifen sorgen für mehr Sicherheit

Das Mobilitätskonzept Radverkehr der Stadt Radolfzell sieht solche Radschutzstreifen auf den Hauptachsen des Radverkehrs in Radolfzell und den Ortsteilen vor. Die Schutzstreifen entlang der Fahrbahn erhöhen die Sichtbarkeit der Radfahrer und damit die Verkehrssicherheit. Sie werden durch gestrichelte Linien und Fahrradpiktogramme markiert. Auf den Streifen dürfen Fahrzeuge gemäß der neuen Straßenverkehrsordnung nicht halten. An den Straßenkreuzungen sind die Schutzstreifen zusätzlich mit roter Farbe markiert.

Haltestelle an Kirche wird barrierefrei

Im Zuge der Maßnahme wird auch die Bushaltestelle an der Kirche barrierefrei und behindertengerecht umgebaut, teilt die Stadt weiter mit. Das bedeutet, dass der Bordstein im Haltestellenbereich angehoben und ein Blindenleitsystem installiert wird. Farblich unterschiedliche Pflasterbeläge für seheingeschränkte Menschen und die Taktilenplatten für Blinde werden eingebaut. Die bisherige Haltebucht verschwindet und der Bussteig wird an die Fahrbahnkante versetzt.

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